4v I. Abschnitt. Nöthige Vorkenntnisse
mit Kreide ausgestrichene, hölzerne Aornbüchst gießt,»mV sie darin stark hin und her schüttelt.
Verfertigung des Schrats aus Pley.
H. zs.
Bey allen diesen Theilungsarten (§. ze> — Z4.) derKörper, kann man es nie dahin bringen, daß alle Theileeinen gleichen Grad von Feinheit erhielten. Dieser Un-bequemlichkeit kann man durch Siebe und DurckscHlaIsabhelfen, vermittelst deren die Pulver oder kleinern Stü-cke von den gröbcrn und noch nicht klein genug geratheuenTheilen abgesondert werden können. Die Siebe müssenverhältnismäßig so fein seyn, als das Pulver werden soll.Man hat sie daher von Bast, Drath, Pferdehaaren,Flor und feiner Lcincwand.
§. z6.
Zu eben diesem Zweck dient das Gcblemnientrigtio), wenn die Natur des Körpers die Anwendungdesselben gestattet. Es gründet sich darauf, daß schwe-rere Körper eher im Wasser zu Boden sinken, als leich-tere. Man rührt zu dem Ende das fein gemahlene odergeriebene Pulver mit vielem Wasser an, laßt alles einigeAugenblicke ruhig stehen, und gießt die von den feiner»Theilen noch getrübte Feuchtigkeit ab, aus der sich dannjene mit der Zeit zu Boden sehen. Die Bodensahe vonverschiedenen Zeiträumen sind auch natürlicherweise vonverschiedener Feinheit. Diese Arbeit ist nur anwendbar,wenn das Wasser auf den zu schlemmenden Körper kei-ne auflösende Kraft hat.
Bettspiele geben: das Schlemmen des Snnrgels, des Blut-sieins, der olnngsche, der Gmglte.
§- Z7-