zur chem. Uittcrsuch. der Körper überhaupt. 39
die weicher sind, als jene. Zum Pulvern innerer Arz-neymittcl sollten schlechterdings nie messingene Mörsererlaubt seyn.
§. ZZ-
Zähere Körper des Thier - und Pflanzenreichs bringtman auch nach ihrer Beschaffenheit oder ihrer Bestim-mung auf mannigfaltige Weise zu kleinern Stücken oderPulver. Mau zerschneidet sie entweder mit einerScheere oder mit dem Schneidemesser, oder man zershobelt sie, oder zerreibe sie mit einem Reibeisen, oderraspelt sie mit der Feile in dem Schraubstocke, oderzerstampft sie mit Stampfen, oder zermahlt sie aufgrößern oder kleinem Mühlen von verschiedener Einrich-tung, oder pulvert sie auch wol in einem Mörser durchHülfe anderer zugesetzter mehr spröder Körper s).
«) Hiehcr gehört das sonst mehr als itzt gewöhnliche, sogenannte,iLrochiscicc» in der Pharmacie, vermittelst des Tragcmths.
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Metalle zerstückt man bald durchs Zerfeilen, balddadurch, daß man sie auf einer Drehebank zu kleinenSpanen drehet, bald durchs L.am:mrcn, indem mansie auf dem glatten Amboß mit dem ebenfalls glattenHammer zu dünnen Blechen streckt, die man hernachmit einer Scheere leicht weiter zerschneiden kann. Einigespröde Halbmetalle lassen sich auch im Mörser pulvern.Hieher gehört auch das Dörnen oder Granuliren derMetalle. Man gießt nemlich das geschmolzene Metallauf einen im Wasser liegenden Besen, oder auf eine mitDornen überzogene und im Wasser liegende Walze, diebestandig gedrehet werden muß, oder laßt es durch einendurchlöcherten Löffel ins Wasser fallen. LeichtflüssigeMetalle, die vor dem Glühen schmelzen, kann man da-durch körnen, daß man sie fließend in eine, inwendig
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