Z 8 I. Abschnitt. Nöthige Vorkenntnisse
sie in einem metallenen Mörser mit der Rcule (pickil.tum) zu einem Pulver (pulvis, Z, S- P.), oder manpocbc sie in eigenen Pochwerken, oder zcrmahle sie ineigenen Mühlen a). Zu einem noch fcinern Puloerbringt man kleinere Massen durch das Reiben in Rcibsscbaaien von Achat, Glas, Jaspis, Serpentinstein,Marmor oder Metall, mit einer Keule von eben diesenMaterien; und noch mehr durch das L.ävigiren oderPrapariren auf einein Rez'osseinc (lapis !-->evi^grnrius,pnrph^l-ites) mit seinem Käufer (eurlor), von Porphvr,Marmor und andern harren Steinen.
s) S. v. Millp's Kunst, das ächte Porzellan zu verfertigen.
Taf. IV. 5 i. z. z.
§. ZI.
Größere Stücke von sehr harten und spröden Kör-pern zerstückt man dadurch, daß man sie glühend zu wie-derholten malen in kaltem Wasser nbiöscbt(>xt:!mu?rt?),da man dann die verkleinerten Stücke auf die vorbeschric-bene Art weiter pulvert. Das Zerstäuben der zu zer-stoßenden Dinge verhütet man durch das Verschließen desMörsers mit dem Deckel, und durch das Anfeuchtender Körper (das aber nicht in allen Fällen anwendbar ist)mit Wasser, Weingeist, Oel u. s. w. Den mit Was-ser angemachten Teig der auf dem Reibsteine präparirtcnKörper pflegt man durch Hülfe eines Trichters in kleinenKegeln auf Papier aufzusetzen, um ihn desto besser zutrocknen.
H. Z2.
Bey dem Gebranch der (A. zo.) angegebenen Zcr-theilnngsmittel hat man Sorge zu tragen, daß die Werk-zeuge sich nicht abnutzen und die Körper verunreinige!!.Mau muß also im nörhigen Fälle dahin sehen, Körpernie in solchen Werkzeugen zu zerreiben oder zu pulvern,