Die Formel (T) lasst sich auch so einriehten, dassdas erste Glied derselben A, die absolute Höhe der Be-obachtungsstation unmittelbar angibt. Zu diesem Endebraucht man nur den darin vorkommenden Barometer-stand B als normal anzunehmen, also ein für allemalB = 0 Iri ,76 setzen. Daddrch erhält man:
z= 18336 [log. 0 m ,76 — log. b].fffl)
wenn man vor der Hand von den übrigen Gliedern derFormel fl) abstrahirt, und die darin vorkommendenCorrektioncn erst am Endresultate vernimmt. Durch dieso vereinfachte Formel erreicht man den Vortheil, dassman aus ihr mittelst der Gleichung fll) den log. b elimi-niren kann, wodurch män einen Ausdruck für z erhält,welcher bloss von t, d. i. von der auf der Beobachtungs-station gefundenen Temperatur des siedenden Wassersabhängt. Verrichtet man die Elimination so erhält man:
4390634 . . . pvO
z = 39914,7 —
800-j-3t
Hieraus wird ersichtlich) dass man beim Gebrauchedieser Formel sich die Mühe erspart j zuerst aus derTemperatur den entsprechenden Barometerstand, undhieraus erst die fragliche Höhe des Ortes zu finden.
Will man endlich die Anzeigen des Thermometersdurch die gleichzeitigen Anzeigen eines genauen Baro-meters lind umgekehrt controlliren, so kann man sichdazu der Gleichung 00 oder der daraus abgeleiteten
Gleichung':
800 2,3960374-flog, b
5,6857520
log. b
C v )
bedienen.
Der Gebrauch und die Richtigkeit der angeführtenFormeln werden aus den am Schlüsse dieses Aufsatzesdarnach vorgenommenen Berechnungen mehrerer Mes-sungsdatä am besten einleuchten. Es erübrigt gegen-wärtig noch zwischen dem bisher auseinander gesetztenund dem beim barometrischen Höhenmessen zu beobach-tenden Verfahren eine Faralelle zu ziehen, um darausentnehmen zu können j welchem von beiden der Vorzuggebühre.
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