- 76 —
Beobachtet man nun in der That an zwei) Orten die Baro-meterhohen, und kennt man zugleich aus andern unmittelbarenz. B. aus trigonometrischen Messungen die wahre HöhendifferenzV dieser Heyden Orte, so wird man, da auch
(9437 -i- x) lax ^
6
diese wahre Höhendifferenz ausdrückt, die Gleichung erhalte»
6
^ — (9437 Z- x) log —, oder6'
— L -I- x log ^ (I),
6
und da in dieser Gleichung bloß die unbekannte Größe x vor-kommt, so wird mau sie durch diese Gleichung selbst bestimmenkönnen, und so den wahren Werth 9437-I-x jenes Factors er-halten.
I. Scy z. B. auf der untern dieser Heyden Stationen dieBarometerhöhe 6—27.27 Zoll, und auf der ober>i6' —22.47beobachtet worden. Eine trigonometrische Messung aber habe diewahre Höhendifferenz dieser Heyden Stationen gleich
^ — 794.5Toisen gegeben. Wir haben daher. 6
log - — 0.084032, und6'
lV — 9437 log ^ — 793.432,
und die vorhergehende Gleichung (I) geht daher in folgende über
— L -B 0.034032 x,
wo aus der Berechnung L —793.482, und aus der unmittel-baren trigonometrischen Messung ^.— 794.5 folgt.
Allein das Resultat dieser Messung kann, da sie wiederaus einer Beobachtung, wenn gleich aus einer viel genaueren, alsdie der Barometerhöhen, abgeleitet ist, ebenfalls nicht als ganzwahr angesehen werden. Nehmen wir daher an, daß e der