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Die Wahrscheinlichkeitsrechnung in ihrer Anwendung auf das wissenschaftliche und practische Leben
Entstehung
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gegen 1 w d.h., man kann die Große -^5.3572374

1 vv

gegen die Einheit wetten, daß der Fehler S zwischen den Gran-zen^^^ enthalten, oder mit anderm Worten, daß der Feh-ler 'S kleiner als ist. Eben so kann man 9999 gegen 1 oder

nahe 1(1000 gegen 1 wetten, daß der Fehler S kleiner als2.7510654 .

ist; aber man kann nur 4 gegen 1 wetten, daß der

0.9061939H-ehler S kleiner als ist u. s. w.

§. 7. Wir wollen nun auf das Vorhergehende ein Beyspielanwenden, um den Gebrauch der bisher aufgestellten Ausdrückedeutlich zu machen.

Zehn Beobachtungen unsers Meridiankreises haben folgendePolhöhen der Wiener Sternwarte gegeben:x 43°12'35."2x, 34.6

x, 35.4

x, 35.0

x^ 34.2

X5 34.7

Xg 35.4

x, Z4.3

Xg 35.6

x. 35.2

Arithm.MittelX 48° 12'35. "01wo 10 ist.

Dieser Werth von X ist also der wahrscheinlichste Werth derPolhöhe jenes Beobachtungsortes, wie er aus diesen zehn Beob-achtungen folgt.

I. Es sind aber die Differenzen dieses Resultates X von deneinzelnen Beobachtungen

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