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Ist ii—2, d. h., ist die Existenz des Ereignisses eben so mög-lich, als die Nichtexistenz desselben, so ist
IV — -l- (2p, — 1) (2p, — 1) (2pz — 1). - (2p, — 1)
Überhaupt, je weiter diese Reihe der Traditionen sich erstreckt, de-sto mehr nähert sich der Werth von >v der Gränze —-, d. h. der ab-soluten Wahrscheinlichkeit (Nr. I.), daß die Nummer » in der That
ii—1 (np, — 1)gezogen worden ist. Das Glie d ; — ^ ... ist also das,
um was diese Reihe von Zeugen die absolute Wahrscheinlichkeit desEreignisses vergrößert. Man sieht wie die Wahrscheinlichkeit eines Er-eignisses durch spätere Zeugen immer vermindert wird, da die Werths
Up,— d IIP, — l.
der Brüche ; - . immer kleiner werden, indem die
ii — i ii — I
Werthe der Größen p, p, pz . . mit der Zeit immer abnehmen. DieFolge der Zeiten schwächt daher die Verläßlichkeit unserer historischenNachrichten eben so, wie sie allmählig die Denkmähler zerstört, welchewir den wichtigen Personen und Ereignissen der Geschichte aufgestellthaben. Die Buchdruckerkunst ist in der That eines der mächtigsten Mit-tel, diesem Verfalle entgegenzuwirken. Aber auch sie wird nicht ver-hindern können, daß endlich nach Jahrtausenden von physischen undmoralischen Revolutionen, welche die Oberfläche der Erde zu allenZeiten in Bewegung setzen, selbst diejenigen Thatsachen der Geschichtedunkel und zweifelhaft werden, die jetzt allgemein als vollkommen ge-wiß anerkannt sind.
IX. Wahrscheinlichkeit der Urtheilssprüche.
Ist ?1 die Anzahl der Richter eines Tribunals, von wel-chen p den Angeklagten verurtheilen und g ihn sreysprechen, so istdie Wahrscheinlichkeit iv eines in dem gesprochenen Urtheile zu befürch-tenden Fehlers, wenn man der Kürze wegen » — p -p g -l- 1 setzt,
-I — I -I . s — 1. -I — 2
-I-
1 ^ n ^
1.2 1.2.3
» . a — 1 . -i — 2 . . (a — g -p 1)
1
1 . 2 . 3 . . g
Wird zur Gültigkeit des Ausspruches die Unanimität der Stimme» ge-fordert, so ist g — ll und daher
1
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