ist; also wird auch dir Wahrscheinlichkeit, eine schwarze Kugel zu zie-hen, ^ ftyn- In jenem Falle wird man also 1 gegen 3, in die-sem aber 1 gegen 2 wetten können, daß eine schwarze Kugel gezogenwird. Weiß man endlich, daß beyde Urnen 4 und 6 nur weiße Kugelnenthalten, so wird man die Hand nur an die dritte Urne <3 legen,und da hier gewiß eine schwarze Kugel gezogen wird, so wird auchdie Wahrscheinlichkeit dieses Ereignisses gleich der Einheit seyn. Inder That ist in dem letzten Falle nur ein günstiger und auch nur einmöglicher Fall, also die Wahrscheinlichkeit gleich der Einheit oder gleichder Gewißheit-
Ex- U. Man habe zwey sechsseitige Würfel ^ und L, wo jede derSeiten nach der Reihe mit 1, 2.. bis 6 bezeichnet ist-Die Wahrscheinlichkeit, daß man auf einen Wurf mit dem einenWürfel 4, die Zahl 2 und mit dem andern 3 die Zahl 5 wirft, ist gleich
— und eben so jede für zwei) andere Zahlen, weil überhaupt, wie die
36
folgende Tafel zeigt, 36 gleich mögliche Fälle und unter diesen nurein günstiger ist.
ä, 3
3
lZ
^ 3
IZ
4. 3
t. 1
2 1
3 1
4 1
5 3
6 1
d 2
2 2
3 2
4 2
S 2
6 2
1 3
2 3
3 3
4 3
5 3
6 3
l. 4
2 4
3 4
4 4
5 4
6 4
1 5
2 5
3 5
4 5
3 5
6 S
1 6
2 6
3 6
4 6
5 6
6 6
Eben so ist die Wahrscheinlichkeit, daß man überhaupt, ohneRücksicht auf die einzelnen Würfel, mit einem Wurfe beyder Würfel
die Zahl 2 und 6 werfe, gleich aber die Wahrscheinlichkeit, daß
36
man zwey gleiche Zahlen 1, 1 oder 2,2-. werfe, ist nur —
36
Die Wahrscheinlichkeit, daß die Summe der auf einen Wurf
geworfenen Zahlen gleich 7 sey, ist—; die Wahrscheinlichkeit, daß
36
sie gleich 5 sey, ist gleich daß sie gleich 4 sey, gleich u. s. w.