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ähnlichen Visionen eines noch lebenden berühmten Staatsmini-sters mit dem grünen Manne sind allgemein bekannt.
Die Geschichte solcher Personen, mit unparteyischer Wahr-haftigkeit erzählt/ würde nicht minder interessant seyn und unseben so wichtige Aufschlüsse über jenen innern Menschen geben/als die Darstellung unseres Lebens im Schlafe und während denTräumen. Gewiß liegt hier noch vieles verborgen/ das uns grö-ßere Ausklärungen über uns selbst geben konnte/ als wir von denunfruchtbaren Feldern erwarten dürfen, auf welchen sich bisherunsere Psychologen und Mctaphysiker herumgetrieben haben, Auf-klärungen/ zu welchen uns vielleicht eine genauere Beobachtungdes in unfern Zeiten so viel besprochenen thicrischcn Magnetis-mus die Bahn offnen konnte.
Selbst in denjenigen Operationen jener innern Organisation,die wir ganz dem eigentlichen Gedächtnisse zuzuschreiben pflegen,liegt noch viel Geheimnisivolles, das einer genaueren Untersu-chung würdig ist. Wer hat nicht schon die höchst sonderbaren inne-ren Bewegungen gefühlt, die wir gleichsam unwillkührlich vor-nehmen, wenn wir uns an einen Namen oder an eine Sacheerinnern wollen, die uns nur zum Theil entschwunden ist undderen Benennung, wie man zu sage» pflegt, uns auf der Zungeliegt. Es ist, als ob man daS verloren Geglaubte nicht in demganzen Kopfe, sondern nur in einem Theile, in einem bestimm-ten Winkel desselben suchte, etwa wie man eine in einem Kastenverlegte Schrift nur in gewissen Fächern desselben sucht, wo sie,einer gewissen unerklärbaren Ahnung zu Folge, liegen soll.Eindrücke der frühesten Jugend erhalten sich oft bis in das späte-ste Alter, und sind selbst dann noch lebhaft, wenn die dermännlichen Jahre schon längst wieder verschwunden sind. Esscheint, als ob jene ersten Eindrücke, die sich so tief in unserGedächtnis; gegraben haben, nur die Zeit der Reife der späterenabwarten wollten, um dann mir ihrer ganzen jugendlichen Frischewieder hervorzutreten, so wie die Gestirne, wenn das Licht derSonne für uns erlischt, mit neuem Glänze aus dem Dunkel derNacht hervorbrechen. Warum behält man die Dinge, die manam Abend eines Tages gehört oder gelernt hat, am sichersten?