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scheiden oder sie zu leiten, um nicht von Vorurtheilen, falschenAnsichten und Unkenntnis) der Dinge verfuhrt zu werden. Habendoch selbst die Gebildeten nur zu oft Gelegenheit zu bemerken,daß die ersten Ansichten einer Sache trugen und daß die Wahr-heit nicht immer auch zugleich wahrscheinlich ist.
Die sicherste Art, unter mehreren vorgeschlagenen Candida-ten einen zu wählen, wäre die, wo jeder Wähler die Namendieser Candidatcn aufschreibt und ihnen diejenigen Zahlen beysetzt,welche nach seiner Ansicht die Verdienste der Candidaten zu dieserWahl ausdrücken sollen. Wenn z. B. vier Wähler über drey Can-didaten L, E folgende Listen eingeben:
Erster Wähler. Zweyter. Dritter. Vierter.^ . . 10 . . . 4 . . 3 . . 3L . . 5. ..7. .6..?(i.. 2. ..3. .2. .5so hat der erste Candida» 20, der zweyte 25 und der dritte 12Stimmen, also der zweyte die meisten und der dritte die wenig-sten Stimmen erhalten, daher der zweyte gewählt wird. Wennaber die Wähler ihre Listen ohne Nummern und nur so abgeben,daß der zuerst stehende Candidat als der würdigste, der zweyteals der nächstwürdige gehalten wird, wenn z. B. jene vier Wäh-ler folgende Liste eingeben:
Erster Wähler. Zweyter. Dritter. Vierter.
1Z
e
1Z
L
E
e
L
so denkt man sich von den untersten Candidaten einer jeden Reiheanzufangen, die natürlichen Zahlen 1, 2, 3 . . beygeschriebenund verfährt, wie zuvor. In unserem Schema hat ^ die Zah-len 2-j-3-l-2->-1^8, IZ aber 3-l-2-s-1-I-3 —9 und (3endlich 1-s-1-s-3-j-2 — 7 , also hat 1Z wieder die meisten undE die wenigsten Stimmen.
Da aber die Interessen der einzelnen Wähler und viele andere, den: Verdienste der Candidaten oft ganz fremde Rücksichten,-die Ordnung, welche man durch solche Wahleinrichtungen errei-chen will, leicht stören können, so möchte es am gerathensten seyn,
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