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dern auch zugleich seinen himmlischen Vater ehren und
verherrlichen; die Allgenugsamkeit seines Vaters, unsereSeele völlig zu söttigen und zu erquicken; seine Allmacht,Weisheit und Treue, um sie zu bewahren und zu be-schirmen. (Denn Gott, der ein bloßer Geist ist und kei-nen Leib hat, hat auch keine Hände, sondern unter den-selben wird seine allmächtige Regierung, Schutz und Be-wahrung, Obhut, Beschirmung und Gemeinschaft ver-standen, welcher hier Jesus seine Seele anbefahl. SeineSeele hatte in dem schweren Werke der Erlösung vielgearbeitet und war bis zum Tode betrübt gewesen,aber nun, da die Arbeit seiner Seele verrichtet war, nunstehet sie sich um nach einem Ort, wo sie sicher ruhen,sich erholen und erquicken konnte; dieser Ort ist abernirgend anders, als in den Händen seines himmlischenVaters; darum empfiehlt er demselben seine durch Angstund Arbeit abgemattete Seele, zur Bewahrung, Ruheund Erquickung, wenn er mit kindlicher Zuversicht zuihm spricht: Vater, in deine Hände befehle ich meinenGeist.
Zugleich bringt er aber in dieser Bitte mit seinemGeist sein ganzes Leiden für die Menschen vor seinenVater und begehret von ihm, daß, da der MenschenHände nach seinem vorbedachten Rath ihn gegriffen undan das Kreuz gebracht hatten, Gott nun auch, nachdemalles vollbracht war, mit seinen Vaterhänden zugreifenund seine Seele und mit ihr sein ganzes Vcrsöhnopferhinnehmen und sich als versöhnter Vater gegen diejeni-gen beweisen wolle, für welche seine Seele gearbeitet undsich aufgeopfert hatte; die zu ihm ihre Zuflucht nehmenund durch ihn zu Gott kommen. Vater, wollte Jesussagen, meinen Geist, der bisher deinen Willen gethan,der dich auf Erden verklärt und das ihm anbefohleneWerk vollendet, diefen Geist, der so viel erduldet, undan dem, was er erlitten, Gehorsam gelernt; der so viel-fältig versucht und geängstigt, der von bösen Geisternund bösen Menschen für die Menschen gequält und be-