Uierte Predigt.
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Matth. 27, 45. 46. 47. u. 49.Von der Fmfterniß und Klage Christi.
Eingang.
^)s. 23, 4. Und ob ich schon wanderte im finsternThal, fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir,dein Stecken und Stab trösten mich. — So rühmetDavid zum Preise Gottes. Er besingt in diesem schö-nen Liedc Jehova, den ewigen, unendlichen, treuen undallgenugsamcn Gott als seinen Hirten, der es ihm nichtmangeln lasse an irgend einem Guten, der ihn auf einergrünen Aue weide und zum frischen Wasser führe, derseine Seele erquicke und ihn auf rechter Straße führe,der aber auch in asten Gefahren und Versuchungen, un-ter allen Nachstellungen und Anfällen seiner Feinde, inRoth und Tod bei ihm bleibe, ihn mit seiner Machtund Gnade schütze, wie ein Hirte seine Heerde mit sei-nem Stecken und Stab, weswegen er kein Unglück undVerderben zu befürchten habe.
Wahre Gläubige müssen hier noch wohl in einemfinstern Thal oder Schatten des Todes wandern, innereVerdunkelungen, Aengsten, Nöthen und hohe Anfechtun-gen, äußere Trübsale, Verfolgung, Widerwärtigkeit undSchmerzen erdulden; denn die wendet ihr treuer See-lenhirte, der über sie wacht und ohne dessen Wiste keinHaar von ihrem Haupte fällt, nicht immer von ihnen
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