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den, um da gequälet zu werden von Ewigkeit zuEwigkeit. Alsdann wird Christus auf einem großenweißen Stuhl (wie Matth. 2-5, 31.) das Welt-gericht halten. Dann wird der neue Himmel unddie neue Erde und auf der neuen Erde das neueJerusalem als herrlicher Wohnplatz der Seligengegründet. Wer das Alles nur als Bilder an-steht, dem erlaube ich gern, diesen ganzen Auf-satz und mich selbst für thöricht zu halten. Ehr-furcht gegen das heilige Wort G.Ott esdrängt mir den festen Glauben auf, daß das Al-les wirklich geschehen und sichtbar erscheinen wird.
Gerne mochte ich nun auch das ausführen,was nach andern Stellen der Schrift, namentlichdes alten Testaments *), mit der zweiten ZukunftJEsu verbunden seyn wird, aber ich bin bereitsviel zu weitläufig geworden. Nur das werde ge-nannt, was uns über ein ganzes Volk eine heil-same Ansicht giebt, nämlich daß durch die ZukunftdesHErrn das Volk Israel von seinem langenJrrthum zurückkommen und in Masse sich bekeh-ren wird, so daß dann das, was der Stadt Je-
6) Wie im Neuen Testament die charakteristischenMerkmale der zweiten und dritten Zukunft ZEsudurch genauere Erwägung der Worte unterschie-den werden müssen, so auch im Alten. Vieles inden Propheten geht erst auf die Vollendung derZeiten nach dem Weltgerichte; man hüte sich, dasauf die zweite Zukunft Christi zu beziehen. Nachdem Obigen kann es leicht ermittelt werden, wasauch im Alten Bund zur zweiten und was zurdritten Zukunft zu rechnen ist.