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-Pferde saß und mit Seinem Heer. Wo anders,als auf der Erde, kann dieser Streit seyn! Unddemnach muß der HErr mit Seinem Heer alsauf der Erde stehend gedacht werden., Das er-hellt besonders aus der Art, wie das Strafgerichtbeschrieben wird. Der Antichrist und der falscheProphet werden gegriffen (leibhaftig) und lebendigin den feurigen Pfuhl geworfen. Die Andern aber(d. i. die auf Erden lebenden Ungläubigen) wer-den erwürgt mit dem Schwerdt deß, der auf demPferde saß, und der also nothwendig auf der Erdeseyn muß. Durch bildliche Deutungen kann manfreilich Alles anders verstehen, aber dadurch wirdeine Erklärungs-Weife deS göttlichen Wortes ge-rechtfertigt, die-auch andere bestimmte Aussprüche,in denen die Hauptlehren IEfu enthalten sind,verflüchtigt und in Bilder auflöst. Das eben istmit ein Hanptfegcn der Offenbarung Johannis,daß sie die unsichtbare Welt und die Zukunft durchanschauliche Schilderungen vor die Augen rückt,und so der falschen Geiftigkeit begegnet, bei derdie Ewigkeit in solch' unbestimmter Haltlosigkeit,Ferne und UinorperlichkeiL gedacht wird, daß siseinem Gespenst gleicht, das man nirgends haltenkann, an dem man nichts hat. In der Bibelkann keine leere Poesie angenommen werden, son-dern alle ihre sogenannten Dichtungen sind Wahr-heit und es entspricht ihnen eine erfüllte und be-stimmte Wirklichkeit In der Crcaturwelt ist Gei-ftigkeit ohne Leiblichkeit nur Schattenwefen. Nundiese Leiblichkeit der Creaturen G.Ottes wird in derOffenbarung beschrieben, und wenn diese Beschnei-