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Die Zukunft des Herrn : Belehrungen aus Matthäi 24. und 25. verglichen mit den Zeichen der Zeit
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tichristenthums. Die Partheihäupter und Zelo-ten und einige Verführer vor der Zerstörung Je-rusalems waren das Vorbild der anlichristischenHäupter. So wird auch die zweite Zukunft Chri-sti Vorbild der dritten seyn. Deswegen werdendie verschiedenen Arten der Offenbarung Christiöfters in Einem Zusammenhang zusammengenom-men, von der einen wird augenblicklich auf dieandere hinausgeschaut, denn im Keim liegt schondie Frucht enthalten, und für den propheti-sch e n V l i ck fällt not h wendig Vorbild undBorgebildetes zusammen vermöge

2) der Beschaffenheit der Weissa-g u ng. Sie ist nämlich ein geistiges Schauen.Alles, was die Propheten voraus verkündigten,das hatten sie bereits gesehen, wie Moses dieganze Stiftshütte mit ihren Einrichtungen schonauf dem Verge gesehen hatte. Ihre Gesichte wa-ren bald mehr innerlicher, bald mehr äußerlicherNatur. Daher sagt z. B. Jefaias, wo er vonder erst 759 Jahre später erfolgten Geburt Chri-sti spricht: „Ein Kind ist uns geboren undein Sohn ist uns gegeben." Ebenso Kap.53.,wo er vom Leiden und Tod Christi spricht, sagter: „Wir sahen Ihn, aber da war keine Ge-stalt, die uns gefallen hätte," und so stellt erdas ganze Leiden, Sterben und Auferstehen Chri-sti als etwas vor, das er und die mit ihm Glau-benden schon gesehen haben. Der Geist Got-tes stellte den Propheten das Zukünftige wie einGemälde vor Augen, und auf diesem Gemäldewar eine Hauptfigur und Nebenfiguren, es war