anstellen, wo er stecke. Sollte auch die Auf-schließung der prophetischen Zahlen irrigseyn, so behält doch die Auseinandersetzung derSachen nebst ihrer praktischen Anwendung ihreNichtigkeit." Das Was muß bleiben, wennauch das Wann eine Veränderung erleidet.Das Vengel'sche System hat sich in vielen Punk-ten als richtig erwiesen. Vieles, was er 40, 50und 60 Jahre vorher verkündete, ist pünktlicheingetroffen, und Vieles, was wir jetzt vor Augensehen, hat er genau so vorausgesagt. Daß aberseine Zeitbestimmung von der Zukunft des HErrnnicht eintrifft, davon läßt sich der Grund ausden Reden des HErrn selbst deutlich erkennen.Mehrmals hat Er sich über Seine Zukunft so aus-gesprochen, daß dadurch eine auf Tag und Stun-de gehende Zeitbestimmung derselben abgeschnittenwird. So gewiß das ist, ebenso gewiß ist and-rerseits, daß Er in offenbaren Lehrreden die Er-wartung Seiner wirklichen, noch vor dem Welt-gericht sichtbar erfolgenden Zukunft auf der Erdebestimmt angeregt, ja als etwas seiner GemeindeNotwendiges hingestellt und mehrere Zeichenangegeben hat, die als Vorboten seiner baldigenZukunft anzusehen sind. Dicß geschieht in zweiKapiteln, welche ausführlich von der zweiten, wievon der dritten und letzten Zukunft des HErrn han-deln, nämlich Matth.24. und25. DaJEfus indiesen Reden auf eine bestimmte Frage der Jüngerüber Seine Zukunft und über das Weltende Ant-wort ertheilte, so haben auch wir sie als Antwortauf alle solche Fragen anzusehen. Die Offenba-
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Die Zukunft des Herrn : Belehrungen aus Matthäi 24. und 25. verglichen mit den Zeichen der Zeit
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