werden, während auf der andern Seite einige Erläuterungennötliig schienen, die bei den Lesern des grüfseren Werkesvorausgesetzt werden konnten. Mit diesen allgemeinenastronomischen Vorbegriffen beginnt daher dieser Aus-zug. Zu ausführlichen Folgerungen und Beweisen war hier derRaum nicht gegeben: diese müssen in vollständigen Lehr-und Handbüchern der gesummten Sternkunde, wie Littrow’sneuestes vortreffliches Werk: „Der Himmel, seine Weltenund seine Wunder, Wien 1837.” aufgesucht werden. Nurdas Nöthigste aus der astronomischen Terminologie war hieraufzuführen: und eben deshalb sind auch die Figuren aufdie möglichst geringste Zahl beschränkt. Überhaupt sindfür den, dem die Kenntnifs der mathematischen Perspectiveabgeht, ebene Figuren nur wenig geeignet, diejenigen Ver-hältnisse zu versinnlichen, bei denen es nothwendig ist, sichalle drei Dimensionen des Raumes vorzustellen. In solchenFällen leisten Modelle und künstliche Globen weit bes-sere Dienste.
In dem hierauf folgenden ersten Abschnitte: derMond als Glied des Erd- und Sonnensystems, istAlles zusammengestellt, was seinen Lauf und die dadurchverursachten Erscheinungen, seine Gestalt, Grüfse, Dichtig-keit und Masse, endlich seine allgemeine Naturökonomie inBeziehung auf Jahres- und Tageszeiten u. s. w. betrifft.Man wird hier nichts Wesentliches von dem vermissen, wasim gröfseren Werke in dem Abschnitte: Allgemeine mathe-matische Selenograpliie gegeben ist; die Störungen desMondlaufs jedoch ausgenommen, deren Darstellung unter denhier gebotenen äufscrcn und inneren Beschränkungen sich un-möglich auch nur einigermafsen befriedigend hätte geben lassen.
Bei den Messungen auf der Mondoberflächeim zweiten Abschnitt sind mit Ausnahme der nothwendigstenEndresultate alle numerischen Daten weggelasscn worden,