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1 (1845)
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den sogenannten Gährungspilzen in das Dunkel eineschemischen Vorgangs gehüllt. Die geheimnißvollste Artdes Werdens durfte hier nur leise berührt werden. DieGeographie der Organismen (der Pflanzen undThiere) behandelt die schon entwickelten Keime, ihre An-siedelung durch willkührliche oder unwillkührliche Wan-derung, ihr relatives Verhältniß, ihre Gesammtvertheilungauf dem Erdkörper.

Es würde das allgemeine Naturbild, das ich zuentwerfen strebe, unvollständig bleiben, wenn ich hiernicht auch den Muth hätte das Menschengeschlechtin seinen physischen Abstufungen, in der geographischenVerbreitung seiner gleichzeitig vorhandenen Typen, indem Einfluß, welchen es von den Kräften der Erdeempfangen und wechselseitig, wenn gleich schwächer, aufsie ausgeübt hat, mit wenigen Zügen zu schildern. Ab-hängig, wenn gleich in minderem Grade als Pflanzen undThiere, von dem Boden und den meteorologischen Processendes Luftkreises, den Naturgewalten durch Geistesthätigkcitund stufenweise erhöhte Intelligenz, wie durch eine wunder-bare sich allen Klimaten aneignende Biegsamkeit des Orga-nismus leichter entgehend, nimmt das Geschlecht wesentlichTheil an dem ganzen Erdenleben. Durch diese Beziehungengehört demnach das dunkle und vielbestrittene Problem vonder Möglichkeit gemeinsamer Abstammung in den Jdeen-kreis, welchen die physische Weltbeschreibung umfaßt. Essoll die Untersuchung dieses Problems, wenn ich mich soausdrücken darf, durch ein edleres und rein menschlichesInteresse das letzte Ziel meiner Arbeit bezeichnen. Das un-ermessene Reich der Sprachen, in deren verschiedenartigem