Druckschrift 
1 (1845)
Entstehung
Seite
85
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mathematischer Hinsicht zu empfehlenden. Methode unsrerastronomischen Lehrbücher, welche von den scheinbaren Be-wegungen der Himmelskörper zu den wirklichen übergeht.

In einem Werke aber, welches das bereits Erkannte,selbst das, was in dem dermaligen Zustande unseres Wissensfür gewiß, oder nach verschiedenen Abstufungen für wahr-scheinlich gehalten wird, aufzählen, nicht die Beweise liefernsoll, welche die erzielten Resultate begründen, ist ein andererJdeengang vorzuziehen. Hier wird nicht mehr von dem sub-jektiven Standpunkte, von dem menschlichen Interesse aus-gegangen. Das Irdische darf nur als ein Theil des Ganzen,als diesem untergeordnet erscheinen. Die Naturansicht sollallgemein, sie soll groß und frei, nicht durch Motive derNähe, des gemächlicheren Antheils, der relativen Nützlichkeitbeengt sein. Eine physische Wcltbeschreibung, ein Welt-gemälde beginnt daher nicht mit dem Tcllurischen, siebeginnt mit dem, was die Himmelsräume erfüllt. Aberindem sich die Sphären der Anschauung räumlich verengen,vermehrt sich der individuelle Neichthum des Unterscheid-baren, die Fülle physischer Erscheinungen, die Kcnntnißder qualitativen Heterogeneität der Stoffe. Aus den Re-gionen, in denen wir nur die Herrschaft der Gravitativns-gesetze erkennen, steigen wir dann zu unserem Planeten,zu dem verwickelten Spiel der Kräfte im Erdeleben herab.Die hier geschilderte naturbeschreibende Methode ist der,welche Resultate begründet, entgegengesetzt. Die eine zähltauf, was auf dem anderen Wege erwiesen worden ist.

Durch Organe nimmt der Mensch die Außenwelt insich auf. Lichterscheinungen verkünden unö das Dasein derMaterie in den fernsten Himmelsräumen. DaS Auge ist