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Bestreben des Geistes dem andern verderblich. Jedes bietet demStaate eigene, verschiedenartige Früchte dar: die nährenden,welche dem Menschen Unterhalt und Wohlstand gewähren,und die Früchte schaffender Einbildungskraft, die, dauerhafterals dieser Wohlstand selbst, die rühmliche Kunde der Völkerauf die späteste Nachwelt tragen. Die Spartiaten beteten,trotz der Strenge dorischer Sinnesart: „die Götter möchtenihnen das Schöne zu dem Guten verleihen."^
Wie in jenen höheren Kreisen der Ideen und Gefühle,in dem Studium der Geschichte, der Philosophie und derWohlredenheit, so ist auch in allen Theilen des Natur-wissens der erste und erhabenste Zweck geistiger Thätigkeitein innerer, nämlich das Auffinden von Naturgesetzen,die Ergründung ordnungsmäßiger Gliederung in den Ge-bilden, die Einsicht in den nothwendigen Zusammenhangaller Veränderungen im Weltall. Waö von diesem Wissenin das industrielle Leben der Völker überströmt und denGewerbfleiß erhöht, entspringt aus der glücklichen Ver-kettung menschlicher Dinge, nach der das Wahre, Erhabeneund Schöne mit dem Nützlichen, wie absichtslos, in ewigeWechselwirkung treten. Vervollkommnung des Landbausdurch freie Hände und in Grundstücken von minderemUmfang, Aufblühen der Manufacturen, von einengendemZunftzwange befreit, Vervielfältigung der Handelsverhält-nisse, und ungehindertes Fortschreiten in der geistigen Culturder Menschheit, wie in den bürgerlichen Einrichtungen,stehen (das ernste Bild der neuen Weltgeschichte dringtdiesen Glauben auch dem Widerstrebendsten auf) in gegen-seitigem, dauernd wirksamen Verkehr mit einander.
Ein solcher Einfluß des Naturwissens auf die Wohl-