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Fluch gehängt hat an das Stillestehen." Nur ernste Be-lebung chemischer, mathematischer und naturhistorischerStudien wird einem von dieser Seite einbrechenden Uebelentgegnen. Der Mensch kann auf die Natur nicht ein-wirken, sich keine ihrer Kräfte aneignen, wenn er nicht dieNaturgesehe, nach Maaß- und Zahl-Verhältnissen, kennt.Auch hier liegt die Macht in der vvlköthümlichen Intelligenz.Sie steigt und sinkt mit dieser. Wissen und Erkennen sinddie Freude und die Berechtigung der Menschheit; siesind Theile des National-Neichthums, oft ein Ersatz fürdie Güter, welche die Natur in allzu kärglichem Maaßeausgetheilt hat. Diejenigen Völker, welche an der allge-meinen industriellen Thätigkeit, in Anwendung der Mechanikund technischen Chemie, in sorgfältiger Auswahl und Be-arbeitung natürlicher Stoffe zurückstehen, bei denen dieAchtung einer solchen Thätigkeit nicht alle Classen durch-dringt, werden unausbleiblich von ihrem Wohlstande herab-sinken. Sie werden es um so mehr, wenn benachbarteStaaten, in denen Wissenschaft und industrielle Künste inregem Wechselverkehr miteinander stehen, wie in erneuerterJugendkraft vorwärts schreiten.
Die Vorliebe für Belebung des Gewerbfleißes und fürdie Theile des Naturwissens, welche unmittelbar daraufeinwirken (ein charakteristisches Merkmal unseres Zeitalters),kann weder den Forschungen im Gebiete der Philosophie,der Alterthumskunde und der Geschichte nachtheilig werden,noch den allbelebenden Hauch der Phantasie den edlen Werkenbildender Künste entziehen. Wo, unter dem Schutze weiserGesetze und freier Institutionen, alle Blüthen der Cultur sichkräftig entfalten, da wird im friedlichen Wettkampfe kein