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1 (1845)
Entstehung
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Der unmittelbaren Anschauung der Naturkörper, die sieerheischen, müssen wir in unserer nördlichen Zone oft langeentbehren; und ist unser Interesse auf eine bestimmte Classevon Gegenständen beschränkt, so gewähren uns selbst dietrefflichsten Berichte reisender Naturforscher keinen Genuß,wenn darin gerade solche Gegenstände unberührt bleiben,auf welche unsere Studien gerichtet sind.

Wie die Weltgeschichte, wo es ihr gelingt, denwahren ursachlichen Zusammenhang der Begebenheiten dar-zustellen, viele Räthsel in den Schicksalen der Völker undihrem intellectuellen, bald gehemmten, bald beschleunigtenFortschreiten löset; so würde auch eine physische Welt-beschreibung, geistreich und mit gründlicher Kenntnißdes bereits Entdeckten aufgefaßt, einen Theil der Wider-sprüche heben, welche die streitenden Naturkräfte in ihrerzusammengesetzten Wirkung dem ersten Anschauen darbieten.Generelle Ansichten erhöhen den Begriff von der Würde undder Größe der Natur; sie wirken läuternd und beruhigendauf den Geist, weil sie gleichsam den Zwiespalt der Elementednrch Auffindung von Gesetzen zu schlichten streben, von Ge-setzen, die in dem zarten Gewebe irdischer Stoffe, wie in demArchipel dichtgedrängter Nebelflecke und in der schauderhaftenLeere Weltmänner Wüsten walten. Generelle Ansichten ge-wöhnen uns, jeden Organismus als Theil des Ganzen zubetrachten, in der Pflanze und im TlM minder das Indi-viduum oder die abgeschlossene Art, als die mit der Ge-sammtheit der Bildungen verkettete Naturform zu erkennen;sie erweitern unsere geistige Eristenz und setzen uns, auchwenn wir in ländlicher Abgeschiedenheit leben, in Berüh-rung mit dem ganzen Erdkreise. Durch sie erhält die Kunde