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1 (1845)
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ehrenvolle Antheil, welcher meinen Vorträgen in zwei Hör-sälen dieser Hauptstadt geschenkt wird, zeugt für die Le-bendigkeit eines solchen Bestrebens.

Ich kann daher der Besorgnis nicht Raum geben, zuwelcher Beschränkung oder eine gewisse sentimentale Trüb-heit des Gemüths zu leiten scheinen, zu der Besorgnis,daß, bei jedem Forschen in das innere Wesen der Kräfte,die Natur von ihrem Zauber, von dem Reize des Geheim-nisvollen und Erhabenen verliere. Allerdings wirkenKräfte, im eigentlichen Sinne des Worts, nur dann ma-gisch, wie im Dunkel einer geheimnisvollen Macht, wennihr Wirken außerhalb des Gebietes allgemein erkannterNaturbedingungen liegt. Der Beobachter, der durch ein He-liometer oder einen prismatischen Doppelspathden Durch-messer der Planeten bestimmt, Jahre lang die Meridian-Höhe desselben Sternes mißt, zwischen dichtgedrängtenNebelflecken teleöcopische Cometen erkennt, fühlt (und esist ein Glück für den sichern Erfolg dieser Arbeit) seinePhantasie nicht mehr angeregt, als der beschreibende Bo-taniker, so lange er die Kelcheinschnitte und die Staub-fäden einer Blume zählt, und in der Structur eines Laub-movses die einfachen oder doppelten, die freien oder ring-förmig verwachsenen Zähne der Saamenkapsel untersucht;aber das Messen und Auffinden numerischer Verhältnisse,die sorgfältigste Beobachtung des Einzelnen bereitet zu derhöheren Kenntnis des Naturganzen und der Weltgcsetzevor. Dem Physiker, welcher (wie Thomas Uoung, Aragound Fresnel) die ungleich langen Ströme der durch Inter-ferenz sich vernichtenden oder verstärkenden Lichtwellen mißt;dem Astronomen, der mittelst der raumdurchdringenden