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1 (1845)
Entstehung
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beobachteter Thatsachen ist; nein, sie hindert auch jede groß-artige Betrachtung des Weltbaus. Statt den mittlerenZustand zu erforschen, um welchen, bei der scheinbarenUngebundenheit der Natur, alle Phänomene innerhalb engerGrenzen oscilliren, erkennt sie nur die Ausnahmen vonden Gesetzen; sie sucht andere Wunder in den Erscheinungenund Formen, als die der geregelten und fortschreitendenEntwickelung. Immer ist sie geneigt, die Kette der Natur-begebenheilen zerrissen zu wähnen, in der Gegenwart dieAnalogie mit der Vergangenheit zu verkennen, und spielend,bald in den fernen Himmelsräumen, bald im Innern desErdkörpers, die Ursach jener erdichteten Störungen derWeltordnung aufzufinden. Sie führt ab von den Ansichtender vergleichenden Erdkunde, die, wie Carl Nitter'ö großesund geistreiches Werk bewiesen hat, nur dann Gründlich-keit erlangt, wenn die ganze Masse von Thatsachen, dieunter verschiedenen Himmelsstrichen gesammelt worden sind,mit Einem Blicke umfaßr, dem combinirenden Verstände zuGebote steht.

Es ist ein besonderer Zweck dieser Unterhaltungenüber die Natur, einen Theil der Jrrthümer, die aus roherund unvollständiger Empirie entsprungen sind und vorzugs-weise in den höheren Volksclassen (oft neben einer ausge-zeichneten iitterarischen Bildung) fortleben, zu berichtigenund so den Genuß der Natur durch tiefere Einsicht in ihrinneres Wesen zu vermehren. Das Bedürfnis? eines solchenveredelten Genusses wird allgemein gefühlt; denn ein eige-ner Charakter unseres Zeitalters spricht sich in dem Be-streben aller gebildeten Stände aus, das Leben durcheinen größeren Reichthum von Ideen zu verschönern. Der