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gleichzeitigen Anbau aller Zweige der Cultur, spiegeln sichzwei Arten deö Genusses ab. Den einen erregt, in demoffenen kindlichen Sinne des Menschen, der Eintritt in diefreie Natur und das dunkle Gefühl des Einklangs, welcherin dem ewigen Wechsel ihres stillen Treibens herrscht. Derandere Genuß gehört der vollendeteren Bildung des Ge-schlechts und dem Nester dieser Bildung auf das Indivi-duum an: er entspringt aus der Einsicht in die Ordnungdes Weltalls und in das Zusammenwirken der physischenKräfte. So wie der Mensch sich nnn Organe schafft, umdie Natur zu befragen und den engen Raum seines flüch-tigen Daseins zu überschreiten, wie er nicht mehr bloßbeobachtet, sondern Erscheinungen unter bestimmten Bedin-gungen hervorzurufen weiß, wie endlich die Philosophieder Natur, ihrem alten dichterischen Gewände entzogen,den ernsten Charakter einer denkenden Betrachtung desBeobachteten annimmt; treten klare Erkenntnis und Be-grenzung an die Stelle dumpfer Ahndungen und unvoll-ständiger Jnductivnen. Die dogmatischen Ansichten dervorigen Jahrhunderte leben dann nur fort in den Vor-urtheilen des Volks und in gewissen DiSciplinen, die, indem Bewußtsein ihrer Schwäche, sich gern in Dunkelheithüllen. Sie erhalten sich auch als ein lästiges Erbtheilin den Sprachen, die sich durch symbolisirende Kunstwörterund geistlose Formen verunstalten. Nur eine kleine Zahlsinniger Bilder der Phantasie, welche, wie vom Dufte derUrzeit umflossen, auf uns gekommen sind, gewinnen be-stimmtere Umrisse und eine erneuerte Gestalt.
Die Natur ist für die denkende Betrachtung Einheitin der Vielheit, Verbindung des Mannigfaltigen in Form