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1 (1845)
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Mannigfaltigkeit des Gegenstandes erheischen. Die Natnraber ist das Reich der Freiheit; und um lebendig die An-schauungen und Gefühle zu schildern, welche ein reinerNatursinn gewährt, sollte auch die Rede stets sich mit derWürde und Freiheit bewegen, welche nur hohe Meister-schaft ihr zu geben vermag.

Wer die Resultate der Naturforschung nicht in ihremVerhältniß zu einzelnen Stufen der Bildung oder zu denindividuellen Bedürfnissen des geselligen Lebens, sondernin ihrer großen Beziehung aus die gesammte Menschheitbetrachtet, dem bietet sich, als die erfreulichste Frucht dieserForschung, der Gewinn dar, durch Einsicht in den Zusammen-hang der Erscheinungen den Genuß der Natur vermehrtund veredelt zu sehen. Eine solche Veredlung ist aber dasWerk der Beobachtung, der Intelligenz und der Zeit, inwelcher alle Richtungen der Geisteskräfte sich reflcctiren. Wieseit Jahrtausenden das Menschengeschlecht dahin gearbeitethat, in dem ewig wiederkehrenden Wechsel der Weltge-staltungen das Beharrliche des Gesetzes aufzufinden undso allmälig durch die Macht der Intelligenz den weitenErdkreis zu erobern, lehrt die Geschichte den, welcher denuralten Stamm unseres Wissens durch die tiefen Schichtender Vorzeit bis zu seinen Wurzeln zu verfolgen weiß.Diese Vorzeit befragen, heißt dem geheimnißvollen Gangeder Ideen nachspüren, auf welchem dasselbe Bild, das frühdem inneren Sinne als ein harmonisch geordnetes Ganze,Kosmos, vorschwebte^ sich zuletzt wie das Ergebnis? langer,mühevoll gesammelter Erfahrungen darstellt.

In diesen beiden Epochen der Weltansicht, dem erstenErwachen des Bewußtseins der Völker und dem endlichen,