fertige(n), welches dan gcschehe(n) und der gebuhrtsbrieff auf ^brabam Schramm vor itzo
alleine Auszusertige(n) versproch(en).
^ctum Wernigerode d(en) 23. ^»Aust ^o. 1744.
(C)va Ciissbetli Büchtiugs v(iäua) Sauderß suchete an ihres Sohnes pöstii (?) (un-deutlich!) Sand(e)reß Gcburth Beschweren zu lassen, sistirte .... (unleserlich!) Pauli undsotiann Ludwig Rosenthal, welche . . .
Nr. 33 ist die erste Seite einer Aufstellung des Negierungsrats ChristianHeinrich David Germar zu Wernigerode über sein Diensteinkommen vom3. Februar 1798. Auch diese Handschrift wird uns wenig Schwierigkeitenmehr bieten, da sie schon sehr den im 19. Jahrhundert gebräuchlichen Hand-schriften studierter Leute ähnelt. Der Text lautet:
Verzeichnis meiner jährlichen DieustEinnahme.
I. Als Regierungs-^kebor und Regierungs-Lecretair erhalte ich an Gehalt
aus der Regierungs-Sporteln-Caße 250 Rthlr.
II. Von den Negiernngs-Sporteln 2 prooent, welche in Durchschnitt jährlich
etwa 6 Rthlr. betragen 6 Rthlr.
III. 24 Malter Tanuen-Holtz, welche zu 24 Rthlr. gerechnet werden .... 24 Rthlr.
IV. Die ^celse-Frcyheit schlage ich im Durchschnitt jährlich zu 40 Rhtlr. an . 40 Rthlr.
V. Den Vortheil, den ich am Bier genieße, indem ich daß Maaß mit 4^ be-zahle, schlage ich zu 6 Rthlr. au 6 Rthlr
VI. Freye Wohnung habe ich nie gehabt.
VII. Die LomnüLions Gebühren, die ich ehedem im Durchschnitt jährlich zu100 Rthlr. rechnen konnte, habe ich seit Weyhnachten 1736 nicht mehr ge-nossen, weil ich seit der Zeit, da mir die Anfertigung der . . .
Latus 326 Rthlr.
Nunmehr müssen wir die Hebungen verlassen, da die Handschriften des19. Jahrhunderts, soweit sie individuell überhaupt leserlich sind, keine großenSchwierigkeiten mehr bieten. Es wurden für dies Heft 35 Beispiele aus vielenGegenden Deutschlands und möglichst aus allen typischen Zeiten gewählt, diean sich nicht gerade zu den schwerstentzifferbaren Handschriften gehören, aberder Zweck des Heftes soll ja auch sein, den Anfänger erst einmal aus den Bodender Handschriftenkunde zu geleiten und die Versuche, voranzukommen, sichererzu machen. Wenn dem Schriftchen ein kleiner Erfolg beschieden sein wird,ermutigt er vielleicht später einmal zu einer Handschriftenkunde für Vorgeschrittenere,die schwierigere Beispiele, namentlich aus dem 17. und 18. Jahrhundert,bringen könnte.
Die mannigfache Gestaltung der großen Buchstaben namentlich grade inder deutschen Schrift würde es wünschenswert erscheinen lassen, auch hiervonAlphabete zusammenzustellen, wie sie Gapolli in seinem Dsxieon ^dkvovialuimnr(s. auch Fr. Wecken, Taschenbuch für Familiengeschichtsforschung, 3. Auflage,Lpzg. 1924, S. 136—142) für die lateinische Handschriftenkunde bringt. Dochwürde das Sammeln eine jahrelange Arbeit erfordern und dennoch wohl kaumein ganz erschöpfendes Ergebnis zeitigen, wenn nur ein Bearbeiter sich daranmachen würde. Von der Mannigfaltigkeit der Darstellungsweise eines Buch-