nach dem Vornamen des Mannes. Erwähnt sei auch besonders der untengenannte Ort Jlgrof, der 1634 durch eine Sturmflut vom Erdboden ver-schwunden ist.
Wan(n) wir demnegst der Sceligverstorbenen Ehren Gedächtniß x(^-chri-)stlicher Pflicht nachbeyzubehalte(n) habe(n); werden wir auch solches dem sceligentschlaffenen WohlEhrw(ürdigen) u(nd)Wohlgelahrt<en) H(errn) IVlum(m)io ^rkast, weiland getreue(n) psstori diser Gemeine ineiniger Erwehnung s(eine)s x(—chri-)stlöblich(en) Herkom(m)ens, im Leben genoßener Gnaden-leitung Gottes, und seeligen Abdrucks p. Christlicher Gebühr Zufolge, nicht entziehen. SeinVater ist gewesen d(er) weiland Ehrenveste u(nd) Vorachtbare ^rkast Knutsen, Erbgesessenerin Pellworn. Seine Mutter die vielEhr und tugendsame ^ntie ^rkasts. Der Großvaterväterlicher Seiten d(er) Ehrenveste u(nd) vorachtbare Knudt ^rkast, vor d(er) inunckation 1634gewesener Erbgesessener in »gros, d(ie) Großmutter d(er)selb(en) Seite war die vielEhr undTugendsame ^^attia Knudts. Sein Großvater Mütterlicher Seiten war, d(er) Wohl Ehr-würdige u(nd) Wohlgelahrte Lieor^ius ögrtelsen treumeritirt gewesener Pastor d(er) neue(n)Kirchgemeine in Pcllworm. Die Großmutter die viel-Ehr und Tugendsame ^nna OeorZens.Weil er von disen angeregten Xstl. (—christlichen) Eltern, von welch(en) er a(nn)o: 1673d(en) 4^ ^prilis gezeuget, dennoch die Erbsünde mit sich an d(ie) Welt gebracht, habc(n) siedie x(—chri-Miche Vorsorge getragen, ihn in d(er) H(eiligen) Tauffe fesu, dem Brun(n)end(er) Reinigk(eit) zuzusühr(cn), da er gewaschen n(nd) gerecht word(en) durch den Nahme(n)fesu Ldristi u(nd) durch den Geist unseres Gottes, zu dessen Andrucken ihm d(er) NähmeIVlum(m)e beigelegt. An Christlicher u(nd) sorgfältiger Auferziehung habe(n) seine liebe(n)Eltern nichts crwinken(?) lass(en). Ob aber wohl dieselben) ihm (in seiner zarten Jugend:ist durchstrichen) frühzeitig durch d(en) Tod cntrissc(n) und Er in seiner zarte(n) Jugend inden Jam(m)ervollcn Waisenstand versetzet worden, so hat dennoch aller Waisen Vater, derallerhöchste, sein(en) Oheim, den weiland Wohlweiscn u(nd) Wohlangesehene(n) Peter Harfenerwecket, der sich seiner in allen Stücke(n), als ein Vater, solange er gelebet, angenom(m)e(n),und weil er eine besondere Lust u(nd) Fähigkeit zum lerne(n) an ihm gespühret, hat er ent-schloss(en), ihn dem Stuckiren zu widmen u(nd) noch Husum in die Isteinische Schulezuthun, woselbst er durch gute Unterweisung s(eine)r praeceptoru(rn) u(nd) eigenen Fleiß,mit d(cr) Zeit aus d(er) unterst(en) in die öberste Linke versetzet zuwerd(en), tüchtig isterkan(n)t worden. Alwo er so zugenom(m)en, daß sein damaliger pector, d(er) weila(n)dHochgelahrte Lbristian praetorius ihn geraht(en), seine Ltuckia weiter zu p(er)seg(ui)ren,sich nach einer llniversitaet . . ,
Nr. 34 ist ein Blatt aus dem Geburtsbrief-Vuch 1736—1779 im Stadt-archiv zu Wernigerode. Die Handschriften der beiden Eintragungen auf demBlatte aus demselben Jahrgange sind verschieden. Die erste ist flüchtiger, abermit guter Tinte, die zweite sorgfältiger, aber mit schlechter Tinte. Daher läßtsich die erste vollständig, die andere nicht ganz entziffern. Wir lesen:
^ctum Wernigerode in curia d(en)i 13t(en) maij 1744.
^cto hatt der Kupferschmidtsgesellc ^brakarn Schräm angehalt(en), ihm ein(en) gebuhrts-brieff auszufertig(en), und vor sein(en) bruder Oottkrisck Schramm zugleich mit (in den Eydtnehmen: ist durchstrichen) die Zeugen schwer(en) zu laßen sein Vatter wäre gewesen LaloinonSchräm und seine Mutter Qertruck Kratzensteinin. Der großvatter und großmutter vonVater wegen hätten geheiß(en) Hans Schramm und lAa^ckalena Felbers und die großElternvon Mutter wegen ^nckreas Kratzenstein und Latbrina Vogtgaßen, stellcte zu dehm Endezwey Zeugen Nahmentlig Hans iVlictiael Haußdorff und Hans Ttiomas Linde, welche be-zeugen Könnten daß abgedachte Eltern in Cranze hier in der Neustadt copuliret und ob-gedachte beydc brüder Schramm aus einen untadelhafften Ehebette echt und recht gebohrenwäre(n), mit bitte die Zeugen darüber zu verEyden und den gebuhrtsbrieff sodan auszu-