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Suppl. [1] (1908) Das Archiv Gutenberg
Entstehung
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Von Prof. Dr. J. Loserth.

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Nachträge.

Wie früher, so flössen auch diesmal nach Abschluß der Arbeitnoch unerwartet Materialien zu, auf die an dieser Stelle Rücksicht zunehmen ist. Frau Gräfin Buttler, geh. Gräfin und Herrin von Stubenbergfand unter ihren Papieren noch eine erhebliche Anzahl von Dokumenten,die für die Geschichte ihres Hauses vom großem Werte sind und diesie in hochherziger Weise an das hiesige Landesarchiv abzugeben dieGüte hatte. Ich habe die Materialien nach den oben eingehaltenenGesichtspunkten geordnet und gebe hier eine Übersicht davon mit demBemerken, daß die einzelnen Faszikel den entsprechenden Faszikelnder übrigen Archivalien als einziger Schuber angereiht werden.

Im einzelnen erhalten wir folgende Abteilungen:

1. Verzeichnisse stubenbergisclier Archivalien.

Konsignation über die dem minderjährigen Grafen Franz vonStubenberg angehörigen und an die gerichtliche Vormundschaft zurAufbewahrung eingesandten schriftlichen Urkunden. Unterkapfenberg1798, Febr. 22.

Enthält 22 Nummern aus den Jahren 1785—1797.

2. Stammbäume und genealogische Notizen.

Betrifft die Häuser Stubenberg, Straßoldo, Dietrichstein, Schärffen-berg, Galler, Saurau, Leßlie u. a. MS. und Druck. (Bucelini) 28 Nummern.

3. Wappen.

Zeichnungen der ältesten Siegel (vier Stück). Zeichnung und Be-stätigung des Wappens Christians Herrn von Stubenberg, in seinembeim deutschen Ritterorden befindlichen Stammbaum de dato Wien 1761,August 13. Druck eines Stubenberg-Wurmberger Wappens (ohne nähereAngabe). Druck des Wappens Georgs von Stubenberg, 1594, Juni 20,Sigmunds von Egkh, 1589 November 27, Ulrich Christophs von Schärffen-berg, 1596 April 29, Ludwigs Freiherrn von Dietrichstein, 1596 April 20,Wolfgangs von Stubenberg, 1653, November 5, Johann Herberts GrafenKatzianer, 1659, Juni 25.

Eine prachtvoll ausgeführte Zeichnung des Wappens der Ahnendes Hofkanzlers Dietrich Albert Heinrich von Stratmann und seinerGemahlin Maria Mathilde geb. von Mollart de dato Linz 1767, August 13,nach dem zu Köln an der Spree, am 1. August 1684 angefertigtenOriginal.

Eine schriftliche Zusammenstellung über Portraits und Wappender Herren und Grafen von Stubenberg, meistens in Kupferstichen desXVII. Jahrhunderts und zum größten Teil die religionshalber aus-gewanderten Familienmitglieder betreffend.

4. Taufscheine. 36 Stück, die wir in chronologischer Aufeinanderfolge

anführen:

1. 1624, Februar 29, Graz, Maximilian und Regina Sidonia vonSchärffenberg (in duplo).