bestände selbst, die, wie wir uns zu überzeugen in der Lagewaren, an ihrem früheren Aufbewahrungsort dem unabweis-lichen Verderben ausgesetzt gewesen sind . 1 Die Übergabedieses Aktenmaterials erfolgte zu einer Zeit, da unserefrühere Arbeit „Das Archiv des Hauses Stubenberg“ imDrucke abgeschlossen war. Schon damals wurde ein Berichtüber die Bestände des Gutenberger Archivs in der Formvon Nachträgen in Aussicht genommen, die denn in denfolgenden Blättern erscheinen. Man kann aber nicht vonden Schicksalen des Gutenberger Archivs und dessen Bestandsprechen, ohne einiges über die Geschichte dieser sei vielmehr als einem halben Jahrtausend mit den Geschicken desHauses Stubenberg verflochtenen Herrschaft zu sagen. Eswird hierbei genügen, bloß auf die ältere vorstubenbergischeGeschichte von Gutenberg etwas genauer an der Hand desurkundlichen Materials einzugehen.
i Den deutlichsten Beweis hiefür bietet das im Gutenberger Archivaufgefundene Original des Testamentes Wolfgangs Herrn von Stubenberg(f 1556 22. Dezember), das, eines der schönsten Dokumente aus derGeschichte dieses Hauses, vor Fäulnis großenteils zerfallen ist. ZumGlück haben sich die Vorakten hiezu und desgleichen auch Kopienerhalten.