Druckschrift 
3 (1795)
Entstehung
Seite
589
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Das ganze Kreuz ^ L15 Q laßt sich vornemit einem Deckel verschließen, damit keineBewegung der Luft das Perpendikel erschüt-tere. Um aber den Silberfadcn über demPunkt r genau beobaclren zu können, so istder erwähnte Decket in der Gegend von r miteinem Fensterchen versehen. Am besten ist es,wenn der Deckel ganz langst aus einemGlase bestehet; so kan man zuvcrlaßigcr wahr-nehmen , daß der Faden des Lothes nirgendsanstreife.

Die Größe des Instruments hangt vonder Genauigkeit ab, mir der man beobachtenwill. Doch ist nicht zu rathen, das Fern-rohr 1) unter Z Fuß , und die Lange desLothes unter 4 Fuß zu nehmen.

II. Hugens Wasserwaage unterscheidetsich von der Picardischen nur darinnen, daßsich die Are eines frey Hangenden Fernrohrsunmittelbar durch ein Gewicht, welches manvom Schwerpunkte des Fernrohres herabhän-gen läßt, von selbst in eine horizontale Rich-tung versetzen muß. Dieses Gewicht kan manaus einem mir Quecksilber oder Schrote ange-füllten Gefäße bestehen lassen, das man bisauf eine gewisse Tiefe in Wasser hängen laßt,um den Erschütterungen, die die Luft verur-sachen könnte, vorzubeugen.

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