Druckschrift 
3 (1795)
Entstehung
Seite
563
Einzelbild herunterladen
 

563

gehörte das Werkzeug zur dritten Art im vor«hergehenden §.

Weil man aber, besonders bey windigemWetter, kein Seukbley gebrauchen konnte, sowurde langst der obern Fläche des erwähntenParallclepipedi, eine überall gleich tiefe Rinneeingcschnitten, in die man Wasser goß, undnun das Werkzeug so lange rückte, bis dasWasser in der Rinne überall gleich hoch stand,ohne an einer Seite überzulaufen, wonachman denn ebenfalls die horizontale Stellungdes Parallclepipedi, und folglich die vertikaleStellung der beyden herabgchenden Arme be-urtheilte.

Beym Gebrauche wurde nun erstlich dasParallelepipcdum horizontal gestellt. Dannmaaß man, wie hoch beyde Enden der verti-kalen Latten über dem Boden standen, undfand durch den Abzug beyder Höhen, um wieviel der eine Punkt des Bodens über demandern lag. So maaß man also von 20 zu20 Schuhen, das Steigen oder Fallen desBodens.

Dieses Werkzeug mußte begreiflich, inRücksicht seiner Stellung, und der Bemer-kung , ob die Oberfläche des Wassers genauder längst des Parallelepipedi gezogenen gera-den Linie entsprach u. dgl., manchen Fehlernunterworfen seyn.

Nn 2 In-