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3 (1795)
Entstehung
Seite
438
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ll. Nothwendigkeit der unmittelbarenMessung einiger sehr großerLinien.

§. z54. Da sieb ch Lage der vorzüglich-sten Oerler eines Lan .^> nicht auf eine be-queme Art anders entwerfen laßt, als daßman sich durch die^e Oerler Reihen von lau-ten zusammenhangenden Dreyecken gedenkt,und diese, nach (h. 2Z9,), ans angenomme-nen Standlinicn festlegt, so muß man noch-wendig gewisse Linien unmittelbar messn, nichtnur die angenommenen Staudiiuien daraus zubestimmen, im Falle sich solche nicht unmittel-bar messen liessen, fondern auch sichere undvon einander unabhängige Linien zu erhalten,durch Hülfe deren man mehrere Reihen sol-cher Dreyecke zuverläßigcr an einander knüpfen,und über die Richtigkeit der ganzen Arbeit einehesty sicherere Prüfung anstellen kam

Eigentlich konnte man wohl, ohne irgendeine Linie unmittelbar zu messen, die LageMehrerer Hertcr gegeneinander nach dem Ver-fahren des 2Zysten sss bestimmen. Es hängtnemlich die Lage mehrerer Punkte gegeneinan-der blos von den Winkeln ab, die diese Punktean beyden Enden einer Standlinie machen.Die Standlinie selbst brauchte in keinem gewissenMaaße bekannt zu seyn. Man konnte sie zurEinheit annehmen, und die Seiten der Drey-ecke