Druckschrift 
3 (1795)
Entstehung
Seite
348
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daß ein benachbarter Fluß aus den Ufern tritt,so ist dem durch geschickt angebrachte Abzugs-graben , Uferbefestigungen u. dgl., nach vor-H. -gegangenem Nivellircn, leicht abzuhelfen.Rühret aber die Nasse von Quellen her, soist die Austrocknung des Sumpfes schwüriger.Man kan hiebey Hrn. Silbe rschlags Hy-drotechnik, II Th. VII Kap. nachlesen.

Kan man indessen dem Moraste Vortheil-hafter durch einen Umweg ausbeugen, so wirdman dabey die Vorschriften (VIII.) zu beob-achten haben.

In Fallen aber, wo auch dieses die Um-stände nickt verstatten, wird man den Wegüber einen durch den Morast angelegten Pfahl-grund , Fasckiencnbau u. dgl. führen müssen.Daß die Kosten eines solchen beschwerlichenWcgbaues ansehnlich werden, ist leicht zu be-greifen. Hr. Gaukier hat in einem beson-dern Werke ü ber den W e gbau alles dahingehörige umständlich erläutert.

X. Träfe man zwischen L und ? einenWald an, der auf einem trocknen und nicktsehr unebnen Boden stände, so lohnte sichkaum der Mühe und Kosten, ihn durch einenUmweg zu vermeiden, sondern es ist meistensvorthcilhafter, ihn längst der geraden Rich-tung durchzuhaucn.

Da