Druckschrift 
3 (1795)
Entstehung
Seite
327
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jähren, auf die Abwechselung der unterschiede-nen Gctraidearten, auf die Unkosten des Feld-baues u. dgl. Dabey muß man denn auch inden verschiedenen Kennzeichen unterrichtet seyn,woraus sich mit ziemlicher Sicherheit die Guteeines Landes, z. E. nach der Beschaffenheitseines Erdreichs, der abwechselnden Lage ver-schiedener Erdartcn übcri einander, und ih-rer größern oder geringern Tiefe u. dgl., be-urtheilen laßt, wozu denn mineralogisch eKenntnisse erfordert werden. Oft läßt sichauch die Güte des Bodens nach den daraufwild wachsenden Gewachsen, nach dem Ge-schmacke des darüber weggelaufenen Wassers,und nach anderen Umstanden beurtheilen.Erde, die z. E. schwarzlich ist, nicht seheklebt, sich nach einem Regen in kleine Klümp-cken aufiößt, durch die Hitze keine Rissebekömmt, eine mäßige Lockerheit hat, Kalk-erde zum Grunde hat u. dgl., wird für gutgehalten. Doch muß man auch wieder über-legen , daß für eine Gewächöark ein gewisserBoden gut seyn kau, der für eine andere hin,gegen nichts taugt, und so müssen denn hiero l o n o w i sch e und botanische Kenntnissezu Hülfe kommen, wenn der Werth des zueiner gewißenBe n utzungs a r t tüchti-gen Bodens gehörig beurtheilet werden soll. Diehierzu erforderlichen Kenntnisse kan man ausG. Christ. Albrecht Rükerls Feld-bau, chemisch u n rersu ch r (Erlangen,

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