Druckschrift 
3 (1795)
Entstehung
Seite
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schung von Carmin, Gummigltttl, nnd schwar-zer Tusche, wie auch durch Hinzusetzung vonetwas Berlinerbsau. Biester oder Ofenrostschießt durchs Papier. Braune Farbenaus Coffce, Nußschaalcn u. dgl. kan manfüglich entbehren.

Durch Vermischungen aus roth und gelb,roth und blau u. dgl. erhält man allerleyMittcltinten, die nach Erfordernis brauchbarseyn können. Versuche werden einen jedenselbst belehren, nach welcher Verhältniß dieseoder jene Mischung vorgenommen werden muß.Pfannenschmidrs'Versuch einer An-leitung zum Mischen alier Farbenaus blau, gelb und rotb, heraus-gegeben von E. R. Schulz..chHanno,ver 1781.).

Von allen diesen Farben, wird beym Ge-brauche eine zureichende Menge in Schalgenvon Glas oder Porzellain, mit Wasser ver-dünnt und aufgeweicht. Man muß aber eineFarbe, die in einem Gebalgen schon trocken ge-worden ist, nicht von Neuem mit Wasser auf-weichen , und zum Illuminiren gebrauchen, weilsich leicht Staub und Unreiniglcitcn angesetztl aben könnten , die der Schönheit des zu ver-fertigenden Risses nachthcilig seyn würden.

Die aufgeweichten Farben, muß man vorjedesmaliger Einlauchung des Pinsels, um-

rüh-