Druckschrift 
3 (1795)
Entstehung
Seite
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an ihrem Bruche einen Goldglanz spielen läßt,und so auch, wenn man sie abgerieben, undin einem Schalgen hat trocken werden las-sen;' 4) wenn sie sich nicht gar zu leichtabnutzet; 5) beym Abreiben mit einem Fingerrecht geschmeidig anzufühlen ist, keine grölernKörner und Rauhigkeiten zeigt u. dgl. mehr.

Diese Eigenschaften finden sich bey derfeinen chinesischen Tusche. Gewöhnlich hatsie auch einen Bisamgcruch. Doch darfman sie daraus nicht allein beurtheilen, so wieauch nicht aus den sich etwa darauf befindli-chcn chinesischen Charakteren.

Gewöbnliche Tusche werden auch inDeutschland, Frankreich, und andern Ge-genden verfertigt und diese sind ebenfalls,in Absicht ihrer Güte, darnach zu beurtheilen,ob sie zart sind, und die Farbe fest genug aufdem Papiere sitzen lassen.

Unter den rothen Farben ist vorzüglichder Carmin zu geometrischen Rissen brauch-bar. Man muß ihn zum Gebrauche mitetwas arabischen Gummiwasser, Candiszucker,oder auch Citronensaft, ans einem gläsernenRcibsteinc zubereiten, und in einem Schalgenaufbewahren. Die Güte desselben ist sehr ver-schieden der schönste hat eine brennende

und