Druckschrift 
3 (1795)
Entstehung
Seite
87
Einzelbild herunterladen
 

Statten und Licht, nach den verschiedene«Wendungen und Lagen eines Bergs, zu erfor-dern scheinen, welches bey einem Scarpie-pinsel kaum zu erhalten siehet. Indessenkan man auch mit dem Gebrauche des Berg-pinsels einen andern Pinsel verbinden, unddas ergänzen, was sich mit dem crsiern nichtvollkommen erhalten laßt.

III. Die Farben, deren man sich zumIlluminircn bedient, können theils Saftfar-ben , theils erdigte Farben seyn. > Ersteresoll man so wenig, als möglich brauchen, weilsie in kurzer Zeit vcrschicssen, und die Unbe-quemlichkeit haben, daß, wenn man z. E. eineneben die andere anlegen will, sie gar zu leichtzusammen fließen, und dadurch den Riß ver-unstalten.>

Ich will hier die brauchbarsten kürzlicherzählen.

Zur schwarzen Farbe bedient man sichder Tusche. Eine Probe von deren Güte isti) wenn sie die Farbe zart abläßt, indem mansie, naß gemacht, über die Hand zieht, 2)wenn Linien, mit der Reisfeder gezogen, rechtfest an dem Papiere hängen, und nicht aus-löschen oder unsauber werden, wenn man,nachdem sie trocken geworden, mit einem nas-sen Pinsel darüber fährt; z) wenn die Tusche' F 4 an