2
arten kennen / die ich besonders im XVIIIkenKapitel vorgetragen habe. Denn blos auf eineinziges Werkzeug/ auf einerley Messungsmetthodc sich einzuschränken / wie das häusig derFall bey denen ist / die das Feldmcsscn wie einHandwerk treiben / heißt auf dem Felde nurimmer einerley Hindernisse und Schwierigkeitren antreffe!» / oder oft mir großer Wciclauf-tigkeic nur sehr mittelmäßig das leisten/ wasmit beträchtlicher Ersparung der Kosten/ theilsgenauer / theils in kürzerer Zeit geschehenkönnte.
Ich dürste wohl die Ausübung der bishe,riaeil Lehren dem eigenen Nachdenken einesjeden überlassen. Da aber besonders Anfän-ger / auf die ich doch vorzüglich Rücksichtnehme / etwas umständlichere Anwendung derbisherigen Emwerfungsarten auf einzelne Fällewünschen wägten / und ich auch sonst nochmanches in Rücksicht des Ganges und derOrdnung / die man unter diesen oder jenenUmsiänden bey einer Messung zu beobachten hat/vermisse / so werde ich im gegenwärtigen Ka,pltcl das noch Fehlende ergänzen / und dieEntwerfung der gewöhnlichsten Gegenständeeiner Flur / z. E. der Wiesenstücke / Aeckcr /Waldungen / Flüsse / Dörfer u. d. gl., alslauter einzelner Fälle / von denen ein Feld-messer seine Praxis anfangen muß / ehe ersich an zusammengesetzte Fiuren wagen darf/
zu