Druckschrift 
1 (1900) Buch der Lieder Biographie
Entstehung
Seite
173
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Anhang älterer Gedichte.

Doch nie, o Herrin, sollst dn mich beklagen;Beneidenswert war selbst mein SchmerzenlebenDenn liebend dürft' ich dich im Herzen tragen.

lind grvßrcs Heil nach soll mir bald geschehen:Mit Geisterschntz darf ich dein Haupt umschwebenUnd Friedensgrüße in dein Herze wehen.

ZumLyrischen Intermezzo".

i.

Schone, helle, goldne Sterne,Grüßt die Liebste in der Ferne,Sagt, daß ich noch immer seiHerzekrank und bleich und treu.

2.

Dn sollst mich liebend umschließen,Geliebtes, schönes Weib!

Umschling mich mit Armen und FüßenUnd mit dem geschmeidigen Leib.

Gewaltig hat umfangen,

Umwunden, umschlungen schonDie allerschönste der SchlangenDen glücklichsten Laokoon.

3.

Ich glaub' nicht an den Himmel,Wovon das Pfttsflein spricht;Ich glaub' nur an dein Auge,Das ist mein Himmelslicht.

Ich glaub' nicht an den Herrgott,Wovon das Pfttsflein spricht:Ich glaub' nur an dein Herze,'Neu andern Gott Hab' ich nicht.

Ich glaub' nicht an den Bösen,An Höll' und Höllenschmerz;Ich glaub' nur an dein Auge,Und au dein böses Herz.