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Buch der Weder.
69.
Ich Hab' euch ine besten Juli verlassen,
Und find' euch wieder im Januar;
Ihr saßet damals sv recht in der Hitze,
Jetzt seid ihr gekühlt und kalt sogar.
Bald scheid' ich nochmals, und komm' ich einst wieder,Daun seid ihr weder warm, noch kalt,
Und über enre Gräber schreit' ich,
Und das eigne Herz ist arm und alt.
70.
Von schonen Lippen fortgedrängt, getriebenAus schönen Armen, die uns fest umschlossen!
Ich wäre gern noch einen Tag geblieben,
Da kam der Schwager schon mit seinen Rossen.
Das ist das Leben, Kind! ein ewig Jammern,Ein ewig Abschicdnehmeu, cw'ges Trennen!
Könnt' denn dein Herz das mein'ge nicht umklammern?Hat selbst dein Auge mich nicht halten können?
71.
Wir fuhren allein im dunkelnPostwagen die ganze Nacht;Wir ruhten einander am Herzen,Wir haben gescherzt und gelacht.
Doch als es morgenS tagte,Mein Kind, wie staunten wir!Denn zwischen uns saß Amor,Der blinde Passagier.
72.
Das weiß Gott, wo sich die tolleDirne einquartieret hat;
Fluchend in dem RegenwetterLauf' ich durch die ganze Stadt.
Bin ich doch von einem GasthofNach dem andern hingerannt,Und an jeden groben KellnerHab' ich mich umsonst gewandt