Die Heimkehr.
„Du langer Engel Gabriel,Geh, mach' dich auf die Sohlen,Und meinen teucrn Freund EugenSollst du herauf mir holen.
„Such' ihn nicht im Kollegium,
Such' ihn beim GlaS Tokaier;
Such' ihn nicht in der Hcdwigskirch',Such' ihn bei Mamsell Meyer."
Da breitet aus sein FlügelpaarUnd fliegt herab der Engel,
Und packt ihn auf, und bringt heraufDen Freund, den lieben Bengel.
„Ja, Jung', ich bin der liebe Gott,Und ich regier' die Erde!
Ich hab's ja immer dir gesagt,
Daß ich was NechtS noch werde.
„Und Wunder thu' ich alle Tag',Die sollen dich entzücken!
Und dir zum Spaße will ich heutDie Stadt Berlin beglücken.
„Die Pflastersteine auf der Straß',Die sollen jeht sich spalten,
Und eine Auster, frisch und klar,
Soll jeder Stein enthalten.
„Ein Regen von CitronensaftSoll tauig sie begießen,
Und in den Straßengössen sollDer beste Rheinwein fließen."
Wie freuen die Berliner sich,Sie gehen schon ans Fressen;Die Herren von dem Landgericht,Die saufen ans den Gössen.
Wie freuen die Poeten sichBei solchem Göttcrfraße!Die Lieutenants und die Fähnerichs,Die lecken ab die Straße.
Die Lieutenants und die Fähnerichs,Das sind die klügsten Leute,Sie denken: alle Tag' geschiehtKein Wunder so wie heute.