hatte Herr Joh. Carl von Nerven (die wienerischeArt, Leute durch ein unberechtigtes „von" auszeich-nen zu wollen, scheint also schon damals üblich ge-wesen zu sein, da Newcn erst 17ZZ geadelt wordenist), röm.-kayserl. Mayestät gekrönter Hof-Poet dievorgeweste Ehren- und Freuden BescheinungSeS spanischen Herrn Botschafters mit einemSr. Exzellenz gewidmeten Ruhmgedichte ver-herrlicht: auch annoch folgendes Epigramma hin-zugesetzet" usw.
S. iL, Z. i. (Ismla^us librorvirr Isoili sä-scripta protio promercslirnri, Wien, gedrucktKey Frantz And. Kirchberger, llniversitäksbuch-drucker, 1760—176z.
S. iL, Z. 3. Siehe z. B. S. gob. Regulativder Erzbruderschast des Todes, Wien 1672.Kexul. . . . ^.riAvstiiii 166P — keAnt. . . .Hrsncisci 162g.
S. 16, Z. 4- Wieso Zenker in seiner „Ge-schichte der Journalistik von den Anfängen biszum Jahre 1848" annimmt, daß die Zeitschriftbis 172g erschien, ist mir unverständlich. Auchweiß ich nicht, mit welchem Recht er Mich. Gottl.Hantsch und I. C. Reu» als ihre Redakteurenennt. Der aus den drei Heften bestehende Bandist allerdings im Katalog der Nationalbibliothekin Wien unter „Hantsch", in dem der Staöt-bibliothek — sicherlich falsch — unter „Kückel-berger" eingereiht. Die von Zenker erwähnte„Neuauslage", Frankfurt und Leipzig i?44-augenscheinlich nur eine Titelauslage des Buch-händlers Johann Paul Krauß, der auch inWien eine Niederlage hatte und wohl hier dieRcstbeskände aufkaufte.
S. 16, Z. 3. Hofkammerarchiv, N.-ö.Kommerz-akten, Hszo. 110/2, sub „Geis".
S. 16, Z. 26. Universitätsarchiv, l?nsc. III,lütt. Nr. L2, Beilage I..
S. 16, Z. zch Hoskammerarchiv, l. c. sab„Nöthen". Nöthen war als Vertreter TrattnersEnde Juni 177L auf der berüchtigten Nachdrucker-messe in Hanau anwesend. Vgl. Kirch ho ff,Beiträge zur Geschichte des deutschen Buchhandels.II. Bändchen, Leipzig i3LZ, Hinrichs, S. 242.
Z. zP Hofkammerarchiv, I. c. sub
„Gerold".
S. 26, Z. 20. Der Wiener Buchhandel amEnde des achtzehnten Jahrhunderts und derkaiserl. Reichs-Hofbuchdrucker Josef Gerold 177Lbis i3c>o. Zur hundertjährigen Gründungsfeierdes Hauses Gerold. Von Max Münster. Druckund Verlag von Carl Gerolds Sohn.
S. zc>, Z. zc>. Mayer schreibt (I. e. II., 8.81),daß diese Tochter den Universitätsbuchdrucker JosefEdlen von Kurzböck, Trattners erfolgreichen Ri-valen geheiratet habe, doch liegt hier zweifellos eineVerwechslung vor. Kurzböcks Mutter war eineGerold und auch seine Frau hieß als MädchenGerold. Kurzböcks älteste Tochter Magdalena, dieaugeblich eine Schülerin Haydns, eine bekanntePianistin war, wurde bereits 1767 geboren, alsozu einer Zeit, wo Josef Gerold noch gar nicht ver-heiratet war. In handschriftlichen AufzeichnungenKurzböcks, die Mayer zur Verfügung standen,heißt es, daß bei der Taufe dieser MagdalenaKurzböck — am i3. März 1768 — seine „FrauSchwiegermutter Magdalena Gerold" Gevatteringewesen sei. Das muß aber eine andere Magdalenagewesen sein als die geborene Klebinder, die am11. Mai 1777 Josef Gerold heiratete.
S. Z2, Z. 6. Vgl. Kammerhandelsbuch derStadt Wien. — Archiv der Korporation derWiener Buch-, Kunst- und Musikalienhändler :Alte Rolle ex 1807 und Persoualakt sab „Gerold".
S. Z2, Z. 17. Von dem ältesten Sohn Carlwissen wir nur, daßer i3ic> geboren wurde und i3gLstarb. Bei seinem Tod hinterließ er eine WitweAgnes, geb. Barrenbrock, die im gl- Lebensjahrnach längerem Leiden am 28. März 1858 starb. IhreTodesanzeige ist von ihren beiden Schwägern Geroldausgegeben worden. Welche Bewandtnis es umdiesen Carl Gerold hatte, konnte ich nicht feststellen.
S. Z2, Z. 20. Die Geistingersche Buchhand-lung war 1780 von Dr. Christoph Sonnleithncrgegründet worden.
S. Z2, Z. 2Z. Soviel wir wissen, erschienenunter Carl Gerold Verlaggkataloge in denJahren 182z, 1828, i8zi, i8zL, 184», 1847und i3Ll (Nachtrag).
S. 44' 3- iL- Junker: Der
Verein der österr.-ung. Buchhändler i3Lg—i8gg,Wien, R. Lechner.
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