Schriftprobenalbnm der Kaliwodaschen Anstaltaus dem Jahre 176g befindet.
S. 6, Z. 26. Vgl. Dr. Oskar Freih. 0.Mitis, Hof- und Staatshandbücher. In den Mit-teilungen des österreichischen Vereines für Biblio-thekswesen, Wien 1906, Bd. X, S. iHi.
6, 3- 3- I" einem Inserat im „WienerDiarium" vom Jahre I7Z3 heißt es: „Bey HerrnLeopold Kaliwoda, Univ. Buchdrucker aus demallen Fleischmarkt, unweit denen Laurentzerinnenim Locherischen Haus."
S. 3, Z. 3. Kaliwoda hatte also damals diezweit-vder drittgrößte Druckerei in Wien, denn die vanGhelenschen Erben beschäftigten ebenfalls fünsPres-sen. Trattner allein hatte deren mehr, nämlich sieb-zehn; die übrigen Druckereien (Jahn, Kirchberger,Kurzböck und Schulz) hatten nur je drei Pressen.
Au Xs.
Zu Seite 11, Zeile 20 von oben. Staatsarchivfür Inneres und Justiz, Xa»c. IV, D. 7.
S. 12, Z. Z. Dieses Diplom sowie jene derErnennung zum Reichshofbuchdrucker und derImmatrikulation als Universitätsbuchhändler be-finden sich neben vielen anderen an Kaliwodaund Gerold verliehenen, von Maria Theresia,Franz I., Josef II., Leopold 1. oder Franz II.eigenhändig unterzeichneten Privilegien im Besitzeder Frau Lili Rechinger, geb. Favarger, in Wien,einer Urenkelin Carl Gerolds, die mir liebens-würdigst die Einsicht in diese — zum Teil als Unikaihrer Art— wertvollen Urkunden gestattet und meineArbeit auch sonst durch Nachweisung verschiedenerReliquien der Familie Gerold in außerordentlichdankenswerter Art gefördert hat. Auch FrauRechingers Schwester, Frau Frieda Haberl sowieFrau Heddy Kreutz, geb. Baronesse v. Seiller, einerUrenkelin der Frau Karoliue Reisinger, geb. Gerold,bin ich für freundliche Unterstützung zu besonderemDanke verpflichtet.
S. 12, Z. 26. Vgl. Fol. im Grundbuch(Nr. 5) im Archiv der Stadt Wien, Rep. 9, Nr. 5/1,beziehungsweise Grundbuch T, Fol. 278. Die bis-berige Annahme, daß Kaliwoda schon das Haus be-
S.9,Z. 20.Hofkammerarchiv, N.-ö. Kommcrz-akten, Xasc. 110/1.
S. 10, Z. 6. Vorübergehend besaß Kaliwodanoch eine zweite Offizin in Wien. Im Jahre 17/jakaufte er die 1670 gegründete Universitätsbuch-druckerei der Maria Theresia Voigt, Witwe nachJgnaz Dominik Voigt, der von 1711—172z alsNachfolger seines Vaters in Wien druckte. Kaliwodaverkaufte diefe Buchdruckerei aber noch im selbenJahre an Franz Andreas Kirchberger. Dieserstarb 1771; seine später in das Kammerhandelg-buch eingetragene Gerechtigkeit ist dann ansMatth. Schmidt, Solinger und Zamarski über-gegangen.
S. 10, Z. 22. Vgl. Dr. Leopold Senfelder,Die Katakomben bei St. Stephan. Wien 1925.Hölder-Pichler-Tempsky A. G.
itsl II.
sessen habe, die auch Mayer (1. 0. II, S. 26) wieder-holt, ist demnach falsch. 178^ räumte Gerold nachGrundbuch II, Fol. i/fkz, das Eigentum an derHälfte des Hauses seiner Frau ein, die von 1801bis 182z Alleineigentümerin desselben wurde;182z kam es dann in den Besitz von Carl Gerold.Obige Annahme gründet sich wahrscheinlich auffalsche Angaben in Schimmers „AusführlicherHäuserchronik" bei Haus Nr. 6^7.
S. 12, Z. 29. Uuiversitätsarchiv, Konsistorial-akten, Xasc. III, O. (ich XII. 1779.)
S. ich Z. ch Universitätsarchiv, Xa5c. III,lütt. lV, Nr. 20. Vgl. Carl Junker: Kor-poration der Wiener Buch-, Kunst- und Musikalien-händler, Wien, Fr. Deuticke 1907, S. qz f.
S. ich Z. 16. In der deutsch-österreichische»Literaturgeschichte von Nagl und Zeidler wird er(S. 696) ganz flüchtig als „Freiherr von Newen-stein" erwähnt. Von unter seinem Namen erschiene-nen Schriften befinden sich mehrere in der WienerUniversitätsbibliothek. Es sind durchwegs hoch-tönende, gedankenarme, wortreiche, dem Geschmackder Zeit entsprechende Lob- und Ruhmgedichte.
S. ich Z. 28. So heißt eö z. B. in Nr. 7Zdes Wiener Diariums, Jahrgang 1727: Anfocht
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