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Gedenkbuch der Familie Bernoulli zum 300. Jahrestage ihrer Aufnahme in das Basler Bürgerrecht : 1622 - 1922
Entstehung
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Die Handschriften der Mathematiker Bernoulli.

1. Mitteilungen über ein Gespräch.

2. Zehn Schriftproben und ihre Beschreibung.

3. Die beiden Stammväter Johannes in ihrer Handschrift.

I.

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Bei dem heutigen hohen Stande der wissenschaftlichen Handschriften-deutung lag es nahe, angesichts der reichhaltigen schriftlichen Denkmäler,unsere Kunde über die Vorfahren auch nach dieser für eine derartige Ge-legenheitsschrift noch kaum in Anspruch genommenen Richtung zu erweitern.Ausgerüstet mit genügenden urkundlichen Unterlagen, begaben sich zweiMitglieder unserer Familie zu einem der Begründer der modernen wissen-schaftlichen Graphologie, Dr. Ludwig Klages, dem Inhaber des Seminarsfür Ausdruckskunde in Kilchberg am Zürichsee, um sich mit ihm zunächstallgemein über die vorgelegten Handschriften zu unterhalten. Die Ergeb-nisse dieses Gesprächs entbehren nicht eines höheren Erkenntniswertes, sodaß es sich lohnt, davon im Familienbuche zwanglos zu berichten.

Es begann damit, daß zunächst vor dem Graphologen etwa ein Dutzendoriginaler oder auch photographierter Blätter in bunter Mischung ausgebreitetwurden mit dem Beifügen, sie belegten einen Zeitraum von etwa hundert-dreißig Jahren. Der Graphologe schob diese Zeitstrecke teilweise, d. h.für einige dieser Handschriften, in das neunzehnte Jahrhundert hinein undrechnete nicht damit, daß ein Teil davon noch dem siebzehnten Jahrhundertangehören könnte. Er machte darauf aufmerksam, daß in der Zeilenführungbei einigen Schrifturhebern eine konkave Zeilenfährung zutage trete, was

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