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Geschichte des Geschlechts Ebell nebst Stammtafeln u. Wappen
Entstehung
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Anhang II.

Die heraldische Frage.

Welches Wappen wählen wir?

Weiter oben habe ich erwähnt, aus welchen Gründen ich ge-neigt bin, jene links der Elbe wohnenden Ebells als Stammesver-wandte anzusprechen. Das Wappen dieser Ebells, das sich in Holz-schnitzerei an dem Hause No. 8 an der Kirche zu Celle befindet,ist auch im Siebmacherschen Wappenbuch Bd. 5 wiedergegeben.Letzteres (mit den zu einem Kranz zusammengebogenen Zweigen)wird, wie ich in Erfahrung gebracht, noch von Ebells der Hannover-schen Linie geführt.

Ein Wappen zu führen ist, was noch wenig bekannt, jedermanngestattet. Natürlich darf es kein nachweisbar durch Dokument bereitsverliehenes Wappen sein. Jedenfalls aber hat auch die bürgerlicheGenealogie viele Freunde und aus den bisher aufgezählten EbellschenWappen ist zur Genüge zu ersehen, wie mannigfaltig solche bürger-lichen Wappen gewesen sind. Wenn ich mich nun für die Schildfigurdes Wappens, das am Hause in Celle angebracht ist, entschiedenhabe, so ist dies geschehen, weil ich einesteils, wie bemerkt,eine Stammesverwandtschaft für wahrscheinlich halte, andernteilsaber auch, weil ich in dem Wappen eine schöne symbolische Be-ziehung finde. Da ich andere Tinkturen gewählt, ist eine Ver-wechslung mit dem Celleschen Wappen ausgeschlossen. Auchbesteht das Perleberger Stadtwappen aus einem Stern. Vorallem aber war mir daran gelegen, uns ein heraldisch richtigesWappen und kein sinnloses Phantasiebild zu zeichnen. Es sei mir