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Ferner wird 1778 der Verehelichung eines Postknechts AndreasEbel zu Perleberg, des Bürgers und Ackermanns Joachim Ebel zuNeu-Ruppin ältester Sohn mit Jungfrau Dorothea Beeck, Käthnerszu Glöwzin hinterlassenen jüngsten Tochter Erwähnung getan. Auchdieser Joachim Ebel gehört nicht zu unseren Stamm-Verwandten.
Die letzte Eintragung eines Ebels im Perleberger Taufregisterlautet: Georg Erich Ernst Ebell, geb. 28. 4. 1903. Eltern: RichardEbell, Postassistent und Frau Agnes geb. Rehfeldt.“ — Eine Ver-wandtschaft ist nicht nachzuweisen.
Auch die Ruppiner Kirchenbücher weisen eine ganze Reihe vonEbells auf, mit denen eine Verwandschaft nicht festzustellen ist.So wird bereits am 13. Juli 1704 die Geburt eines Dietrich Ebellgemeldet, dessen Vater Meister Dietrich Ebell und dessen MutterSophie Lambrecht war. Auch die Geburt einer Tochter eines MathiasEbell, der mit Katharina Netzband verheiratet war, wird 1708erwähnt. Ebenfalls in demselben Jahre die Geburt einer Tochtereines Valentin Ebell. Die Nachkommenschaft dieser drei Genanntenleben noch bis in die heutige Zeit in Neu-Ruppin, doch habenes diese Ebells zu einem kulturellen Aufschwung in irgendeinerBeziehung bisher nicht bringen können, ln G. Bittkaus sehr inter-essanten älteren Geschichte der Stadt Neu-Ruppin wird ein von dembekannten Forscher Lücke im Märkischen Provinzialmuseum zu Berlinentdecktes altes Innungsbuch der Ruppiner Tuchmacher erwähnt,in welchem es heißt: „Der Tuchmachergesellen Ihr Klagebuch,welches aufgerichtet ist anno 1661, den 13. Septembris, darein dieaccembel eingeschrieben werden, was angeklagt ist.“ Dann folgendie Namen der Beisitzer, darunter ein Christophei Protzen undJoachim Ebell von Brandenburg. Hier findet sich, wie ßittkau schreibt,„zum ersten Mal, der später in diesem Gewerk zu so großer Be-deutung gelangte Name der Ebells, und wie wir aus dem Zusatzvon Brandenburgk ersehen, scheint dieser als der erste seinesNamens von Brandenburg hierher eingewandert zu sein.“ Wir wissenheute, daß wir in direkter Linie von jenem Joachim Ebell inBrandenburg nicht abstammen. Nachforschungen in Brandenburg habenbisher nicht angestellt werden können. Immerhin könnten Nach-kommen des in unserm Stammbaum erwähnten LakenmachersJoachim Ebel (I, 4) in Frage kommen. Was der 30 jährige Krieg,insbesondere das Jahr 1638 für Perleberg bedeutete, ist vorher er-wähnt worden. In den alten Gewerkschaftsbüchern fand mein ver-storbener Bruder Karl ebenfalls 1668 diesen Joachim Ebell erwähnt,und zwar war er Altmeister des Tuchmachergewerks geworden.In dem Stammbuch der Tuchmachermeister zu Neu-Ruppin, daß