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Geschichte des Geschlechts Ebell nebst Stammtafeln u. Wappen
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am Montag nach quasi modo geniti 1584 beginnt, heißt es, daß aufJohanni Meister geworden ist: Joachim Ebell in Adam StruenschsHaus.

Audi eine Familie Ebel aus Nauen spielt, wie oben erwähnt,in unsere Familie hinein. Dorothea Elisabeth Ebel, geb. 1748 zuNauen, gest. 16. Mai 1819 zu Ruppin, war mit dem KaufmannC. W. Koppen zu Neu-Ruppin verheiratet. Ihre Tochter KarolineKoppen, die den Kaufmann Wilhelm Bückling in Ruppin geheiratethat, wurde die Großmutter (mütterlicherseits) meines Vaters, dessenMutter eine geborene Bückling war. Auch mit diesen Ebels istein Zusammenhang nicht zu erbringen. Die Grabrede der Dor.Elis. Koppen geb. Ebel ist noch erhalten.

Ferner kommt im Reichsland Elsaß-Lothringen unser Namehäufiger vor. Auf der Generalstabskarte findet sich sogar eine Ebels-mühle bei dem Dorf Romansweiler in der Nähe Zaberns verzeichnet,doch haben, wovon ich mich persönlich überzeugte, die Besitzerlängst gewechselt, nur der alte Name ist geblieben. Dieser alteName hatte aber im Elsaß einen gar guten Klang. Das GoldeneBuch von Straßburg schreibt Seite 68 darüber folgendes:Ebel,Ebelin, altes bürgerliches Geschlecht, später zum Adel gerechnet,seit 1333 im Rate der Bürgerschaft.

1359 wurde Peter Ebelin von Mundolsheim Aumeister.

1420 starb Johann Ebel, genannt Hau im Schilt.

1514 erneuert Kaiser Maximilian dem Caspar Ebel sein Wappen,1517 wird Heinrich Ebel Kanonikus von St. Thomas zu Straß-burg genannt,

1530, am 16. Dezember, stirbt Georg Ebel. Er war der letzteProbst von St. Arbogast (Straßburg),

1555 wird ein Obermünzherr Friedrich Ebel erwähnt,

1585 ein Hans Friedrich Ebel, der bei der Richterschaft zumHohensteg diente.

Das Geschlecht erlosch nach Schöpflin Als. ill. II, 642zu Anfang des 18. Jahrhunderts mit Daniel Ebel.

Büheler gibt nicht weniger wie 5 verschiedene Wappen derEbelis, deren neuestes auch bei Reiber Folio 61a ein schwarzermit drei silbernen Lindenblättern belegter Schrägbalken in Gold war.Der Helm war gekrönt, zwischen 2 oben goldenen, unten schwarzenHörnern ein silbernes Lindenblatt als Kleinod, die Helmdeckeschwarzgold.

Bei meinen Forschungen in der Berliner Königlichen Bibliothekfand ich zunächst im Siebmacherschen Wappenbuch jenes Wappenin Celle erwähnt. Es ist hier als Wappen des Karl Ebell, Kauf-mann zu Lüneburg, 1841, bezeichnet. Dies ist entschieden un-

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