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Die vorstehenden Familiennachrichten sind zum Teil einemgedruckten Stammbaume von 1747, im übrigen den alten Lehns-akten und dem Kirchenbuche der Gemeinde Parensen entnommenund von dem Unterzeichneten zusammengestellt.
Leipzig, den 26. September 1880.
Dr. W. Nöldeke.
Wie aus dem Stammbaum ersichtlich, ist nur die Hannoverscheund Göttinger Linie weiter ausgeführt, und auch diese nur so weites sich um bestimmte Zweige handelte. Es liegt aber Perlebergund Lüneburg zu nahe, als daß nicht ein gemeinschaftlicher Ur-sprung bei der früher berührten Kolonisation bezw. Einwanderungdes ostelbischen Landes als wahrscheinlich angenommen werdenkönnte. Die Art und Weise, wie unsere Mark, überhaupt die Länderöstlich der Elbe angesiedelt und kolonisiert wurden, gibt einen An-halt für meine Behauptung: daß sich hier mit Anwendung von
entsprechender Zeit und Kosten wohl noch greifbare Resultate findenließen Jedenfalls liegt es auf der Hand, daß von allen Ebell-schen Wappen, die existieren, dasjenige dieser Ebells in seinerältesten, wohl kaum von diesen noch geführten Form, natürlichmit anderen Tinkturen zur Unterscheidung, die größte Be-rechtigung für uns haben dürfte. Auch spielt die Perle-berger Geschichte, wie vorher erwähnt, häufig ins Lüneburgischehinüber. Erwähnt sei noch, daß im Perleberger Kirchenbuch unterm28. März 1824 der Verehelichung des Böttchermeisters Julius ChristianEbell zu Perleberg, seligen Georg Gottfried Ebells gewesenen Schiffers„zu Lüneburg“ ehelicher ältester Sohn mit Jungfrau MarieElisabeth Sütter Erwähnung getan wird. Hiermit ist der Beweisgeliefert, daß Lüneburger Ebells nach Perleberg gezogen sind.
Auch in Perleberg selbst haben nach Ausweis der Kirchenbüchereine Anzahl Ebells, und zwar gerade bis in die neueste Zeit hinein,gewohnt, mit denen eine Verwandtschaft nicht mehr festzustellenwar. Abgesehen von einigen, die als Tagelöhner wohl nur ge-legentlich daselbst gearbeitet haben, führe ich besonders die Nach-kommen eines Christoph Karl Heinrich Ebel, Bürger und Seilerin Perleberg, des Johann Christian Ebels, gewesenen Amtsfischerszu Mirow Sohn, an. Der Genannte verheiratete sich am 21. Sep-tember 1787 mit Jungfrau Sophie, Katharina Hermes, Meister Jo-hann Hermes Tuchmacher und Stadtverordneter in Perleberg Tochter.Er war zweimal verheiratet, und haben die Nachkommen bis Mittedes 19. Jahrhunderts in Perleberg gelebt. Das Wohnhaus diesesChristoph Karl Ebel steht heute noch in der Judenstraße in Perle-berg, wie das Grundbuch ausweist.
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