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1. Frau Wwe. Maria Elisabeth geb. Kiebach,
2. Die 6 ehelichen Kinder
a) Der hiesige Brauer Herr Johann Dietrich Ebell,
b) Frau Anna Dorothee verehelichte Grünthal,
c) Der hiesige Tuchfabrikant und Stadtverordnete Herr
Christian Heinrich Ebell,
d) Der Tuchfabrikant Herr Samuel Friedrich Ebell aus Pritz-
walk,
e) Der hiesige Tuchfabrikant Carl Ludewig Ebell,
f) Der hiesige Tuchfabrikant Gottfried Wilhelm Ebell
und erklären allerseits, daß außer ihnen gleichnahe Erben nicht vor-handen, und daß sie die einzigen Intestaterben des Verstorbenenwären. Die Unterschrift unter dem Testament ist für die eigeneHandschrift der testierenden Eheleute anerkannt worden, womit dieseVerhandlung nach geschehener Vorlesung und Genehmigung ge-schlossen worden ist. Folgen Unterschriften.“
Aus diesem Testament geht hervor, daß Samuel Friedrich 1801bis 1812 Tuchfabrikant in Pritzwalk, daß Johann Dietrich 1812bereits Brauer und nicht mehr Tuchfabrikant war. Im übrigen wardie Witwe Universalerbin, jedes Kind hatte für damalige Zeit einebeträchtliche Summe, 1000 Taler Courant, zur Aussteuer erhalten.Aus der Nachlaßregulierung von Christian Ebell beim Tode seinerMutter (3. Februar 1828) ersehen wir, daß die gesamte Erbschafts-masse an barem Geld, Staatspapieren etc. 13 337 Taler 5 Groschenbetrug, die sich auf die Kinder gleichmäßig verteilten. Es mögehier die Aufstellung jener Gegenstände folgen, welche die einzelnenErben aus dem Nachlaß ankauften, damit die Familienglieder ihreaus Väter Zeiten ererbten Sachen darauf hin durchsehen und etwanoch Vorgefundenes auch weiterhin in Ehren gehalten wird.
1. Christian Ebell erhielt unter anderem:
Tlr. Sgr. Pfg.
1 goldenen Ring
2 desgleichen
Wert 59
1 desgl., 1 Paar Ohrringe, 1 silberner Theelöffel 3
1 kleines Spinde —
1 Pult —
10
15
1 Bibel mit Silberbeschlag
2 Fenster Gardinen
1 Gebetbuch mit Silberbeschlag
2 Tabaksdosen1 Lade
3
15
1
5
10